Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grammatik der Ornamente
Person:
Jones, Owen
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1862676
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1864696
MAURISCHE 
ORNAMENTE. 
TAFEL 
XLII. 
VIERECKIGE 
BUNTMUSTER. 
Fries oberhalb der Säulen des Löwenhofs. 
Täfelwerk in Feldern an den Fenstern, Halle der Gesandten. 
TAFEL 
Täfelwerk in Feldern der mittlern 
Gesandten. 
Nische 
der Halle 
Täfelwerk in Feldern 
Gefangenen. 
den Wänden 
Thurme 
TAFEL 
XLIIT. 
Täfelwerk an den Wänden im Hause des Sanchez. 
Theil der Decke des Porticus im Hofe des Fischteiches. 
TAFEL 
XLIII. 
MOSAIKEN. 
1. Pilaster, Halle der Gesandten. 
2. Würfel Ditto. 
3. Würfel, Halle der beiden Schwestern. 
4. Pilaster, Halle der Gesandten. 
5, 6. Würfel, Halle der beiden Schwestern. 
7. Pilaster, Gerichtshalle. 
8. Würfel, Halle der beiden Schwestern. 
9. Würfel am mittlern Fenster, Halle der Gesandten 
10. Pilaster, Halle der Gesandten. 
11. Würfel, Halle der Gesandten. 
12, 13. Würfel, Halle der Gesandten. 
14. Von einer Säule, Gerichtshalle. 
15. Würfel in den Bädern. 
16. Würfel im Divan, Hof des Fischteiches. 
MAURISCHE 
ORNAMENTE. 
WIR haben die Illustrationen der 
maurischen 
Ornamente 
aussehliesslich 
Alhambra 
entnommen, 
nicht 
nur weil uns dieses Denkmal maurischer Kunst am 
besten 
bekannt ist, sondern auch weil es zu den Werken 
gehört, in 
denen 
erstaunliche Verzierungssystem 
Mauren 
seinen 
glänzendsten 
Hochpunkt 
erreicht 
Albambra 
Gipfel 
Vollkommenheit 
maurischen 
Kunst, ebenso 
Parthenon den Gipfel der griechischen Kunst 
bildet. 
hätten 
Denkmal 
finden 
können, 
Illustration einer Grammatik der Ornamente besser geeignet wäre, als dieses Meisterwerk, 
jedes 
in welchem 
Prineipium, das sich aus 
ist in diesem Monument-e 
einzelne Ornament- an sich selbst eine ganze Grammatik enthält. Jedes mögliche 
dem Studium der Ornamentationskunst irgend eines andern Volkes ableiten liesse, 
allgegenwärtig, 
Nationen  
wurde 
Mauren 
allgemeiner 
genauer 
befolgt, 
andern 
Wir finden im Alhambra die heredte Kunst der Aegypter, die natürliche Anmuth und Verfeinerung der 
Griechen, die geometrischen Combinationen der Römer, der Byzanzier und der Araber. Nur eine Sehönheit 
  
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" Es giebt keinen Eroberer als Gott. 
-Arabx'sche Inschrift vom 
vermisst man in diesem Verzierungsstyl nämlich den Symbolismus, der den eigenthümlichen Reiz der 
ägyptischen Ornamente ausmaehte, dessen Gebrauch aber die maurische Religion untersagte. Doch wurde 
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