Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grammatik der Ornamente
Person:
Jones, Owen
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1862676
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1864432
ARABISCHE 
ORNAMENTE. 
TAFEL 
XXXV. 
Besteht aus verschiedenen Mosaiken von Fussböden und Wänden der Wohnhäuser und der Moscheen von Kairo. Sie 
sind von weissem und schwarzem Marmor nebst rothen Ziegeln gebildet. 
N0. 14-16 stellen Muster dar, die auf den Marmorplatten eingeschnitten und nachher mit rothem und schwarzem Cement 
ausgefüllt worden waren. 
Das Omament auf weissem Marmor im Mittelpunkte der N0. 21 ist etwas erhaben. 
Die Materialien zu diesen fünf Tafeln verdanken wir der Güte des Herrn James William Wild, der sich eine geraume Zeit 
in Kairo aufhielt und der Untersuchung der innern Ausschmückung der dortigen Häuser seine besondere Aufmerksamkeit 
schenkte ; daher auch diese Muster als ganz getreue Nachbildungen der Ornamente von Kairo betrachtet werden könneIL 
ARABISCHE 
ORNAMENTE. 
ALS die muhammedanische Religion, mit erstaunlicher Schnelligkeit immer weiter und rascher im Morgen- 
lande sich verbreitete, bildete sich, unter dem Drang der zunehmenden Bedürfnisse einer neuen Civilation, 
auch ein neuer Kunststyl. Zwar Waren die frühesten Bauten, deren die Muhammedaner sich bedienten, 
ienkirche. 
Spandrille eines Bogens der Soph 
3411111122119. 
wohl nur alte römische, oder byzantinische zu ihrem Gebrauche eingerichtete Gebäude, oder wurden auf 
den Ruinen und mit den Materialien früherer Denkmäler errichtet; doch unterliegt es keinem Zweifel, dass
        

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