Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Dekorationsformen des 19ten Jahrhunderts
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1854965
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1856128
In den sechziger Jahren beginnt auch in Italien die Romantik zu wirken und veranlasst die 
stilgemasse Erneuerung der Fassaden an den mittelalterlichen Deinen. Sta. Croce in Florenz erhält 
1863-65 eine neue Fassade von Niccolo Matas in etwas nüchterner Gotik. In den Jahren 1860-65 
wurde das Bargello zu Florenz durch Franzesco M azzei als Nationalmuseum eingerichtet. Die neue Dom- 
fassade in Florenz von Emil io d e Fabris erscheint als Endergebnis des 1867 veranstalteten Wettbewerbs. 
Die Galleria Vittorio Emanuele in Mailand, 1865-1867 von Mengoni, ist im französischen 
Barockstile erbaut. Ein Tanzsaal im Palazzo Reale zu Turin (Abb. 34) erscheint ganz in den prunkvollen 
Palazzo 
Tanzsaal im 
zu Turin. 
Formen der Hochrenaissztnce; die Wände zeigen eine korinthische Halbsäulenstellung, welche ein kräftiges 
Gebälk trägt, darüber folgt eine liache kassettierte Decke, ein grösseres Mittelbild einschliessend. 
Spanien. Von der spanischen Architektur des 19. Jahrhunderts mag hier nur soviel in der 
Kürze bemerkt werden, dass zu Anfang desselben die Fortsetzung des Zopfstils vom Ende des vorigen 
Jahrhunderts und die Wiederaufnahme der romantischen Stilarten neben einander hergehen, wie das 
auch in anderen westeuropäischen Ländern der Fall war. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts gewinnt 
die Nachahmung der Hochrenaissance mehr Boden. S0 ist das National-Museum und die Bibliothek in
        

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