Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Dekorationsformen des 19ten Jahrhunderts
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1854965
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1856077
Schulen 
istorischer 
irundlage. 
flache Decke ist nur durch Malerei verziert; die architektonische Gliederungen der Türme und Einbauten 
tragen Renaissancecharakter. Ein Saal im Schlosse Halten (Alfr. v. Rothschild) geht durch zwei Geschosse 
und zeigt Formen der französischen Hochrenaissance, etwa entsprechend der Innenausstattung des alten 
Hotel de Ville in Paris. Die Wände sind durch zwei Pilasterordmlngen übereinander geteilt, die einge- 
schlossenen Wandöifnungen durch kleine Pilaster eingefasst und rundbogig überdeckt, die geschlossenen 
Wandfelder zeigen Umrahinungen und Gehänge im Stil Ludwig XVI. (Abb. 30). 
Grand Hotel, 
Roorn 
Drawin g 
Eastbourne. 
Die Royal Albert Hall in London, seit 1867 von mehreren Urhebern errichtet, bildet im Grundplan 
eine grosse Ellipse, vor welcher vier grosse Portalhallen vorspringen. Der kolossale Innenraum ist mit 
einer Flachkuppel in Eisen überdeckt und wird von drei Hängen umzogen; die Kuppel enthält ein 
Oberlicht; der Stil ist florentinische Renaissance. Eaton Hall bei Chester, von Alfred Waterhouse 
1871-81 umgebaut und erweitert, bildet eine grossartige Schlossanlage in englischer F rühgotik. Ebenfalls 
von W aterhouse rührt der Bau des 1881 eröffneten Naturgeschichtlichen Museums in South-Kensington, 
London, her, ein mächtiger, romanischer Bau mit Türmen in Ziegeln und Terrakotten.
        

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