Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Dekorationsformen des 19ten Jahrhunderts
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1854965
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1855708
England 
einzeln aneinandergereihten Blättern, mit leeren Akanthusranken und schlichten Lorbeerkränzen verziert. 
An Stelle der Fratzen und Kartusehen treten in Ornamentformen auslaufende Greifen und Sphinxe, an 
Stelle der dekorativen Figuren erscheinen in festen Umrissen gezeichnete Vasen, zugleich werden symbolische 
Gebilde mit Vorliebe verwandt, ganz ähnlich wie im französischen Empirestil aber diesem Vorangehend. 
Den Geschmack für römische Grösse erweckten die Illustrations of Palmyra and Baalbek (1750) 
von Dawkins und Wood, und das etwa 10 Jahre später erscheinende Werk von Adams über Spalat1-Q_ 
Wohnzimmer 
grieehisehen 
Gesandten, 
Eaton 
Square 
London. 
Die Veröffentlichungen von Stuart und Revett über Athen und die folgenden der Society of Dilettanti 
über Jonien sind die wichtigsten Anlässe für das Aufkommen der neugriechischen Richtung. Indes war 
Stuart nach seiner Rückkehr aus Griechenland ebensowexiig wie andere seiner Zeitgenossen imstande 
im griechischen Sinne zu bauen, zunächst wurde im wesentlichen immer noch die klassizistische Renaissance 
fortgesetzt, obgleich im einzelnen durch die neu erworbene Kenntnis der alten Denkmäler abgeändert. 
Pains „British Palladio" erscheint 1797; Richardson giebt 1776 Entwürfe zu Decken nach dem 
Vorhilde antiker Grotesken und zu Vasen und Kandelabern im antiken Geschmack. 
4Pk
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.