Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Dekorationsformen des 19ten Jahrhunderts
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1854965
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1856969
Deutschland. 
allerdings nur ein Umbau 
in malerischer Gruppie- 
rung. Die Abb. 47 und 48 
geben Beispiele der R a s ch- 
d 0 r ffschen Auffassung 
der Deutschrenaissance, 
erstere eine Ansicht der 
1872-1873erbautenWÜlla 
vom Rath in Mehlem a. 
R11, letztere vom Fassaden- 
teil der Villa Halbach in 
Remscheid. Lipsius er- 
baute 1865-1867 die 
Börse in Chemnitz mit 
Fassaden im Stil der 
Deutschrenaissance, noch 
etwas akademisch trocke- 
ner als Raschdorffs 
Schulbibliothek. Das ganze 
Erdgeschoss der Börse und 
die Gliederungen der obe- 
ren Stockwerke sind aus 
Pirnaer Sandstein herge- 
stellt und die Flächen ver- 
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putzt; die steilen Dach- er l  
flächen sind mit Schiefer    
gedeckt.  
Ein neueres Beispiel  
moderner Wiederbelebung   
der Deutschrenaissance    
giebt das Tucherhaus in   
Berlin, Friedrichstrasse   
180, welches 1888-1891   
nach den Plänen C onra- {i'll 
din Walthers aus Nürn-    
berg erbaut wurde (Abb. y  
49). Die Fassade zeichnet  
sich besonders durch eine  1  
reiche Bemalung in Hol-  K] 
beinscher Art aus: das   
erste und zweite Oberge-  
schoss sind scheinbar zu  
einer Halle zusammenge-  
zogen, welche im durch- 
gehenden Teile, unter den 
Ebc, Dekorutionsformeu des 10. Jahrhunderts.
        

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