Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Dekorationsformen des 19ten Jahrhunderts
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1854965
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1856953
Vorherrschen 
Nation a] itätsidee 
errichtet, dürfte mehr von Hasenauer herrühren, und hat in neuester Zeit im Innern einen Umbau 
erfahren. In den Jahren 1871-1878 entwarf Semper noch einen Plan für das Hoftheater in Darmstadt. 
J ulius Raschdorff (geb. 1823), bereits im vorigen Abschnitt erwähnt, ein Schüler der Berliner 
Akademie, seit 1853 Stadtbaumeister in Köln, hatte dort den Umbau des Gürzenich mit der Neugestaltung 
des gotischen Hansasaales und den Umbau des Rathauses geleitet. Das Rathaus erhielt eine neue 
Fassade, welche der alten, im Stile der Deutschrenaissance gehaltenen, nachgebildet war. Auch die 
Ausführung des Wallraf-Richartz-Museums nach einem im Tudorstile gehaltenen Entwurfe Feltens fiel 
Rath in Mehlem 
Entwürfe etc. 
Ansieht der Villa vom 
Nach J. C. Rasuhdorff, 
Raschdorff zu Teil. Durch den Umbau der Rathausfassade und durch andere in den fünfziger und 
sechziger Jahren vorgenommene Restaurationen alter Baudenkmäler gelangte Raschdorf f zur Kenntnis 
der Deutschrenaissance, und wendete diesen Stil, wenn auch noch klassizistisch gemässigt, zunächst für 
den Neubau der Bibliothek der Schulverwaltung in Köln an (1869). Die Flächen des Gebäudes sind aus 
gelben Ziegeln, die Gliederungen in weissem Kalkstein hergestellt; das Hauptportal hat reichen Skulpturen- 
schmuok erhalten; das hohe Dach ist mit Schiefer eingedeckt und mit Erker und Luken ausgestattet. 
Für daslin demselben Jahre begonnene Stadttheater in Köln wählte Raschdorff wieder den Stil der Deutsch- 
renaissance für die Gestaltung des Äusseren, ebenso für das Burghaus Haidchen bei Aachen; letzteres
        

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