Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Dekorationsformen des 19ten Jahrhunderts
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1854965
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1855404
Vorwort. 
sind indes allzu umfangreich, um in meiner Arbeit anders als nur skizzenhaft und in Beispielen 
angedeutet Aufnahme finden zu können. Übrigens hätte ich wohl besonders zu dieser Periode ein 
reicheres Illustrationsmaterial wünschen mögen, wenn dem nicht die Erwägung entgegen getreten 
Wäre, dass es sich in diesem Falle nur um Wiederholung des aus anderen Quellen schon hinreichend 
Bekannten gehandelt haben würde. Die vierte Periode endlich, in deren Anfängen wir uns erst am 
Schlüsse des Jahrhunderts beünden, ist wieder, im scharfen Gegensatz zu der vorigen, ganz allgemeiner 
Natur, sie geht sogar über die Grenzen Europas hinaus; indes dürfte sich dieselbe in der Folge 
Wohl ebenfalls den nationalen Färbungen zugänglich erweisen. Die neue Richtung, die sogenannte 
"Moderne", will sich ganz auf eigene Füsse stellen und allen Einfluss der Überlieferung von sich 
abwehren. Mindestens kann man die Kühnheit diesem Unternehmen nicht absprechen. 
Wie man finden wird, habe ich, um das Bild der künstlerischen Bewegung zu vervoll- 
ständigen, jeder Periode einen Abriss der gleichzeitigen Skulptur und Malerei hinzugefügt, der nicht 
unwillkommen sein wird, da doch alle Kunstzweige zusammen ein untrennbares Ganzes bilden, und 
namentlich auch die Dekoration im höheren Sinne der gleichzeitigen Malerei und Skulptur einen 
bedeutenden Platz einräumen muss, umsomehr als diese ihre ornamentale Umgebung nach sich 
stimmen. 
Berlin, 
November 
(iustav 
Ebe.
        

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