Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Les Ornements du Moyen Age = Die Ornamentik des Mittelalters
Person:
Heideloff, Carl Alexander von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2010829
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2011134
 M-M 
1480, dessim-S (Paprös uature pur Pauteur en 1826. e. Feuille net. Fig. e. Krappe 
 rampante de Päglise de Saint-Julien de Heilbronn, Vsur le hronn am Neckar aus 
Neckar, et de la mäme dpoque. 
   
von der St. Kilianus-Kirche zu Heil-  
derselben Zeit.  
Ä 
Planche 
Platte 
en hois du planfond du 
Sainl; Laurent i; Nurem- 
Fig. h. jusqwä b. Panneaux 
räfectoire düätä du presbytäre de 
herg. 
uFig. a. bis p. Holz-Plafonds-Verzierungen am Kopf der 
Lagerhölzer im Sommer-Refectorium des ehemaligen Prob- 
stei-Hofes von St. Lorenz. 
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"VVVVÄPJVVM- 
Gallier. 
Heft. 
Explication 
des 
planches. 
Erklärung 
der 
Platten. 
Style 
zantiu. 
Byzantinische:- 
Styl. 
Planche 
Platte 
 Vue de 1a fvaqade du bignon du Domus principalia, 
aujourd'hui _1a Monnaie, situd auprös de 1a grosse tour du 
remarquable et autique chäteau impärial de Saalhourg (ca- 
_stel1um Selze, Salzbourg), dans Pauoien Salzgau (Salageve), 
au delä de Neustadt, sur 1a Saale de Franconie, dans Pancien 
ävöchä de Wurzbourg, royaume de Baviäre. 
Ce chäteau impärial, construil; entiärement dahs 1e style 
ßyzantin, et dont i1 ne reste que des parties en ruines, sur- 
passe, sous le rapport historique et architectural, tous les 
autres chäteaux-forts de l'Allemagne, en n'en exceptant pas 
möme Pantique Warthourg. 
Les helles ruiues de cet ancien chäteau imprärial, impo- 
santes mäme dans leur ätat dümäantissemenb, sont situäes 
Sur le penchant d'une montagne plantde de vignes et au sud 
de 1a Saale. Au pied de 1a montagne se ,tr0uve 1a petite 
ville de NeustadHOber-Saal), d'0ü l'on peut gravir commo- 
däment la hauteur qui 1a couronne. 
Dans le lointain däjä ce chälbeau produit un coup d'0:i1 
 imposant par ses colossales murailles et ses grosses tours; 
mais Pintäröt augmente puissamment l0rsqu'0n arrive au pied 
du monument möme, dont 1a construction antique semble 
sortir et s'älevex' du sein de 1a terre. -Au milieu de cette 
architecture byzantine, 1a grande porte (Peutröe produit sur- 
tout une forte impressiou sur le spectateur 51 cause de sa 
forme fantastique et pittoresque. En entrant par cette porte 
dans Piutärieur du chäteau, on apergoit aussitöt 1a parlie 
que uous donuons dans cette planche. (Jette partie consti- 
 tue, ä propremenml; dire, 1e Domus principalis, les apparte- 
ments d'h0nneur (nommä dans 1e pays la Mopnaie). Ce bä- 
timent, 1e plus beau de tous ceux que contienl; le chäteau, 
nttire une attention particuliiere. Construit en gräs verdätre 
Qsääaäf-M     
Vordere Ansicht der Giehelseite des Domes principalis,  
jetzt die Münze genannt, nächst dem grossen Thurm  
der hüchstmerkwürdig-en uralten Kaiserhurg Saalburg (Ca-  
stellum Stelze, Salzburg) im alten Salzgau (Salageve), ober-  
halb Neustadt an der fränkischen Saale, im ehemaligen Stift  
Würzburg im Königreich Bayern.  
Diese Kaiserburg, welche durchaus im byzantinischen  
Style durchgeführt, und nur noch in theilweise erhaltenen   
Ruinen vorhanden ist, übertrifft in historischer wie in arti-  
stischer Beziehung vielleicht alle Burgen Deutschlands, selbst  
die alte Wartburg steht ihr hierin nach.  
Die herrlichen Ruinen der alten Kaiserburg liegen, noch 
in ihrem Verfall imponirend, auf dem Anhang eines mitWein  
bepflanzten Berges, südlich von der Saale. Am Fuss des Ber-  
ges liegt das Städtchen Neustadt (Ober-Saal), von wo aus  
man den Berg ganz bequem besteigen kann.  
Diese Burg gewährt schon aus der Ferne durch ihre a 
grossartigen Mauermassen und Thürme einen imposantenAn-  
blick, aber noch mehr wird das Interesse gesteigert, wenn  
man vor dem Bauwerk selbst steht, und die Ball-Constructio-  
nen einer längst vergangenen Zeit, gleichsam dem Schoos  
der Erde entstiegen, erblickt. Unter der durchgehende by-  
zantinischen Architectur macht vor Allem das grosse Burg-  
thor durch seine phantasiereicbe, malerische Form einen ge-  
waltigen Eindruck, Tritt man durch dasselbe in das Innere , 
der Burg, so wird man bald die Partieen gewahr, welche die  
Abbildung hier zeigt; es ist das eigentliche Domus princi-   
palis, allgemein die Münze (am Orte Geldmünze) genanuli.  
Dieses Gebäude, das schönste von den noch vorhandenen, m, 
zieht die Aufmerksamkeit besonders auf sich; es ist von (b. 
feinem grünlichen Sandstein, und durch seine östliche Lage  
  
        

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