Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Les Ornements du Moyen Age = Die Ornamentik des Mittelalters
Person:
Heideloff, Carl Alexander von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2010829
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2011123
D ew-aem 
 
cette äglise venerable par son antiquitc-S, forment un contraste, tals auf der Abendseite der St. Johannis-Kirche in Scbw. 
frappant avec le luxe et la magnificence architectnrales des Gmünd. Ein merkwürdiger Abstand einfacher Capiläle aus  
premiers Hohenstaufen. La traditibn rapporte que Peglise der Zeit der ersten Hohenstanfen bleibt die ganze Ornamen- 
de Saint-Jean-de-Gmnend, en Souabe, bätie dans une foret tik dieser altehrwürdigen Kirche  welche der Sage nach 
obscure, avant Pexistence de la ville, etait un lieu de pele- eine Wallfahrts-Kirche im linstern Walde gewesen sein soll, ' 
rinage, ce qui prouve que gjusqu'ä Päpoque de la reforma- ehe die Stadt entstanden war  ein Beweis, dass bis zur 
tion et de la suppression des couvents de Württemberg, les Reformation lind Aufhebung der württembergischen Klöster 
Benedictins de Lorch ont administre et desservi cette eglise. die Benediclsiner von Lorch diese Kirche versehen haben; 
Son style est semblable ä celui du couvent des Ecossais de sie ist ganz in dem Style gehalten, wie das Schottenkloster 
Ratisbonne. Ißauteur fournira par consequent encore d'autres in Regensburg, und der Verfasser will daher noch manche 
preuves de Päge de cette eglise, qui, sans aucun doute, Beweise über das Alter dieser Kirche, die bestimmt im 9. 
a öte elevee pendant le IXG ou le X9 siecle. d. L'aigle bis lZten Jahrhundert erbaut wurde, liefern. Figxd. Hohen- 
des l-lohenstaufen, placee dans le fronton de couronnement stauiischer Adler in der Füllung des Portals an der rechten 
d'une porte situee a la droite de la facade ä pignon, vers Seite der Giebel-Fagade gegen'Abend3 es ist dieselbe Form 
Poccidcnt. Cette aigle a la meme forme que celle trouvee  der Adler, welche der Verfasser an einem Capitäl auf der 
par Pauteur snr un chapiteau du chäteau de Nuremberg, et Burg zuNürnberg gefunden hat, und der gleichfalls aus der 
qui est egalement de Pepoque des Hohenstaufen. Voyez llohenstauPscheu Zeit herstammt; siehe den kleinen Byzgn- 
Pouvrage intitule; Le petit byzantin de Heideloll", Nuremberg, tiner von Heideloß bei Riegel und Wiessner in Nürnberg, 
1837, Pl. 36. Platte 36. 
Planche 
Platte 
Fig. a. Ornament en relief, enoastre aujourd'hui (1836) 
sur la p_ar0i extärieure et ä Pest du mur de Peglise du ci- 
metiere de Mersebourg. Ce charmant travail rapelle au pre- 
mier coup d'o2il les beaux acroteres el; antifixes antiques. 
Mais, apres un examen legexgles dätailseu relief de2pou- 
ces V4 du Bbiu, au 0m 059, sur le fond, vous montrent 
aussilöt Pornementation mäle du XlIIe siecle. Gpt ornement 
de 4 pieds 5 pouceä, ou 1m 38, de largeur sur 3 pieds 2 
pouces '14, ou im 00, de hauteur, est execule avee heau- 
coup dlhabiletä en gries d'une teinte grise; ou y a nlänage 
d'une maniere heureuses les ombres et les chlairs. Il a sans 
doute servi autrefois de couronnement de porte d'uu monu- 
ment delruit aujourd'hui. La ligure f de la planche pre- 
miere de la troisieme Iivraison offre uu Fragment pareil, tire 
de lüäglise de Murrhard, d,une däte plus reculäe et d'un tra- 
vail moins eu relief. b. Chapileau de Notre-Dame de Paris, 
de Päpoque de la plus ancienne restauration de cette äglise, 
faite probablement sous Pepiscopat de Maurice de Sully, en 
1161. Ce chapiteau esl; remarquable ä cause des rämini- 
scences anliques du style corinthieu. Sa composition est 
harmouieuse, seulement elle manque de relief, d'autant plus 
qu'elle est recouverle d'un badigeon öpais qui en öte les 
ünesses. Le dessin de ce beau chapiteau nous ful; donne ä 
Paris, en 1826, _par notre cousin Alfred Heideloff, que nous 
KVOIIS eu le malheur d'y'perdre daus la meme annee. 
S  
 Fig. a. Eine Belief-Verzierung, welche gegenwärtig 
 (1836) an der östlichen Aussenseite der Gottesackerkirche 
zuMerseburg eingemauert ist; diese überaus gefällige Ar- 
beit erinnert auf den ersten Blick an die schönen Akrote- 
rien der antiken Solen; doch zeigt das Detail mit bedeu- 
tender Erhebung über dem Grund (2'l4" rh.) selbst mit frei 
abstehenden unterarbeiteten Bankembald den kraftvollen fei- 
nen Verzierungsstyl des 13. Jahrhunderts. Das Ganze ist 
mit vieler Gewandtheit und Rücksicht auf eifectvolle Beleuch- 
tung in grauem Sandstein ausgeführt 44 5" breit, und 34 
W14" rh. hoch und hat sicherlich einst als Bogenfüllung über 
der Thüre eines jetzt verschwundenen Gebäudes gedient. 
Fig. f. in der I. Platte des III. Heftes zeigt einen Stein 
von der Gottesackerkirche in Murrhard von ähnlicher 
Bestimmung, aber aus früherer Zeit und mit ilacherer Be- 
handlung ebenfalls von Herrn Professor Bitter Manch mitge- 
theilt. Fig. b. Capitäl aus der Basilika von Notr e- 
Dame in Paris aus der ältesten Zeit der Wiederherstel- 
lung dieser Kirche, wahrscheinlich unter dem Bischof M0- 
riz v. Sully im J. H61, und merkwürdig durch die Mo- 
tive eines korinthischen Capitäls, die Erfindung und Zu- 
sammenstellung ist geschmackvoll, nur wäre zu wünschen, 
dass diese kräftiger hervortreten möchte, um so mehr, als 
der leidige Anstrich viel von der ursprünglichen Schärfe be- 
nommen hat; dieses schöne Capitäl wurde" mir im 11826 
zu Paris von meinem daselbst noch in demselben Jahre ver- 
storbenen Vetter Alfred Heideloff mitgetheilt. 
Style 
gothique, 
Deutscher 
(gothisclner) 
 
Planche 
Platte 
I Fig. a. Partie du couronnemenl: d'un poäle ä carreaux 
vernissä, de couleur verte, du couvent des Fräres Präeheurs 
de Nuremberg. La Iigure b. repräsente 1a niche, et c. 
la coupe. 
Fig. d. Feuille rampante de Pabhaye de Saint-Remi de 
Bheims, priese au portail donnaut sur le jardin, et dataut de 
ßägweä-i-l 
 
Fig. a. Ein Theil der Krönung eines irdenel) grün gla-  
sirten Ofens im Prediger-Kloster in Nürnberg. Fig. b. ist die l 
Nische und c. das Profil. 
Fig. d. Krappe (Viale) aus der Abtei St. Bemi zu Bheims, am 
Portal gegen den Garten, aus der Zeit 1480 von hübscherEr- 
findllng vom Verfasser im J. 1826 an Ort und Stelle gezeich-  
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