Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tizian
Person:
Crowe, Joseph Archer Cavalcaselle, Giovanni Battista Jordan, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1844975
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1848594
OAP, 
XXI. 
BILDER: ITALIEN. 
UNEGHTE 
IQ 
Belhmo, S. Stefano: Anbetung 
98 und Beltrame S. 33 dem Tizian 
von Cesare Vecelli. 
der Könige, von Ticozzi a. a. O. 
zugeschrieben, in Wahrheit aber 
Bergamo, Galerie Lochis-Carrara rVo. 11: „Die Heimkehr des 
verlornen Sohnes"; derselbe kniet angesichts zahlreicher Zuschauer 
vor dem Vater, Hintergrund Landschaft mit etlichen Hausern; auf 
einem Schilde rechts das Wappen des Hauses Colalto. Der Stil ähnelt 
dem Andrea Schiavone, doch ist die Ausführung zu nachlässig für ihn. 
 N0. 132: „Ein Anbetender vor dem Krucifix" in Landschaft, 
mit der Jahrzahl 1518 (Holz, klein); die Behandlung weist das Bild 
in die Lokalschule von Brescia. N0. 133: „Maria mit Kind" (Holz, 
Halbfigur) von Santo Zago. 
Brescia, Sanzmlzmg Fenaroli: „La Zingara", ein Frauenzimmer 
in schwarz seidener Mantille nach links gewandt neben einem Tisch, 
worauf eine Vase steht; in der Ferne Ansicht von Venedig mit den 
Lagunen; nicht von Tizian, sondern von Savoldo (vgl. Geschichte 
der italienischen Malerei, Band VI., Seite 494).  "Venus mit 
dem Orgelspieler", alte Copie nach Tizian's Bild im Museum zu 
Madrid N0. 459 (vgl. oben 497, 498). 
Brescia, Sanzmlung Erizzo-Maffez" N0. 21 : Bildniss eines Mannes 
mit Federhut in gelb und grünem Damast, nach links gewendet neben 
einer Fensteröifnung, die Linke am Schwertgriif (Holz, Halbfigur in 
Lebensgrösse), Hintergrund grüner Vorhang. Das Bild ist stark über- 
malt, lässt aber am ersten noch Morettds Hand erkennen.  Bild- 
niss eines Mannes in grauem Bart und schwarzer Kappe, die linke 
Hand an der Hüfte, Halbiigur; nicht von Tizian, sondern von 
Tintoretto. 
Brescia, Sam? Afra: "Christus und die Ehebreeherin." Der 
Heiland wendet sich zu einem der Pharisäer, einem bärtigen Mann 
mit Turban links im Bilde und spricht zu ihm, während von rechts 
das Weib gesenkten Hauptes von ihren Anklägern her-zugeführt wird; 
im Hintergrund Felsen und Tempel, links vorn zwei stehende Figu- 
ren, vermuthlieh Persönlichkeiten aus der Familie der Stifter des 
Bildes (Leinwand, Halbfiguren in Lebensgrösse). Das Bild ist in vene- 
zianischer Manier gemalt, aber von einem Künstler aus der Provinz, 
nicht von Tizian; Vortrag und Politur der Farben sowie die Wucht 
der Formgebung erinnern an Maler wie Pietro Rosa oder Giulio 
Oampi. (Den Letzteren möchten wir für den Urheber des Bildes 
halten, welches bis vor Kurzem innen über dem Seitenportal von S. 
Afra hing, seitdem aber in Privatbesitz übergegangen ist.) Das 
Bild ist photographiert von Giaeomo Rossetti in Bresoia, gestochen bei 
Sala; eine schwache Copie davon befindet sich in der Sammlung 
Tadini zu Lovere (vgl. Mailand, Gasa Pino-Friedenthal). 
dem 
Cadore, 
Redner 
Pieve da", Casa Coletli. Das ehemals von Tiziano Vecelli 
und Verwandten des Malers bewohnte Haus enthält in
        

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