Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die Grundsätze der Ölmalerei und das Verfahren der classischen Meister
Person:
Ludwig, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1841768
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1844727
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Anhang. 
mit hoher zeichnerischer Bleisterschaft sofort 
F ormenbildung auf dem Braun. Besonders bei 
grösste Schönheit (les Transparentfarbenvortrags 
Vorbereitung. 
looalfarbige 
v an Balen 
und seiner 
Nachtrag zu  2, zweite Reihe, Ulair0bsc11r, 
d ritte Reihe, Mischung der olairobscurex1 
schönfarbigen Art. 
111111 
111111 
zu g 
4101" 
Rubens. 
Es war natürlich, dass das italienische Clairobscur auf 
Rubens während seines italienischen Aufenthalts lilinfluss übte. 
Bei seiner grossen Liebe für Localfarbenschönheit hat er das- 
selbe jedoch hauptsächlich nur in Mischung mit der schön- 
farbigen Art verwendet. 
Seine Findung des Romulus und Remus lässt sich an voll- 
kommener Verwendung aller Farbencharaktere der Rafael- 
schen Madonna von Fuligno fast an die Seite stellen. Nur 
ist der Untergrund vielleicht etwas dunkler und Warmer. 
Daher ist auch die Impastirung in der Deckfarbenmodellir- 
ung der hellbeleuchteten Figuren des Vordergrundes etwas 
höher und starker localfarbig geführt. So kamen die feurig- 
rothen Schattentiefen im Fleisch, welche Rubens nun einmal 
liebte, auf, hellere und verwandtfarbige Unterlage zu stehen 
und sehen sonderbar innerlich durchleuchtet aus. Es hat aber 
auch der übrigens überaus schöne Deckfarbenvortrag etwas 
Deeorativeres, als bei Rafael, und schon sogar beinahe etwas 
Langweiliges, Gemaltes, das entfernt an Domenichino er- 
innert. Natürlich verleugnet sich _auch, dem Rafael gegen- 
über, nicht ganz die Flüchtigkeit und Bravour der Rubensi- 
sehen Epoche. 
Grundfarbe : 
farbig. 
nicht 
allzudunkler 
warln grauer 
_Mittelt0n  
Deck- 
Ihnnenauftuschung und vertiefte 
pairtie (los Bildes: Für Rubens 
braun. 
Vorbereitung (ler Schatten- 
Sehr sorgfältig, klar dunkel-
        

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