Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die Grundsätze der Ölmalerei und das Verfahren der classischen Meister
Person:
Ludwig, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1841768
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1843059
Vorbemerkung zu 
und 
Die trüben 
Medien  
Abendhimmel. 
 Naturvorbild. 
partieen kommt sein Gelb stark 
hervor. Die dünnen durchsich- 
tigen Schichten hellen aber das 
Wolkenroth nicht zu Orange auf, 
sondern machen es dunkler roth. 
Bleiben sie uns als dünn vor- 
lagernde Schicht deutlich, so Wer- 
den sie selbst. inls Violetliche 
Nachahmung. 
Malerische 
gezogen. 
Blassröthliche lWedien- 
schicht auf b rä u n l i c h e 1' Schat- 
tenwolke des Zeniths (Braun z 
Dunkelorzuige) wirkt v i 0 l e t l i c h 
und nicht hellorange. 
Blassgelb liche Medien- 
schicht auf derselben bräunlichen 
Unterlage wirkt g 1' ü n li c h. 
 Heilt ein Vorlagernder gelb- 
beschienener Dunst hinter ihm 
stehendes Roth zu B l a s s oran ge 
auf, so geschieht dies, indem Theile 
des Rothes zwischen geh-ennten 
Flocken desGelbshindurchblicken. 
Das Blassorange entsteht also 
durch Mischung auf der Netzhaut. 
    
Schummerung auf Braun wirkt 
ähnlich, wie das Naturvorbild. 
Blassgelbe ebenso, (iesgleicheil, 
doch sie, wie (lie Vorigen, nur 
in dünnsten Lagen. 
Roth. 
Roth. 
Durchleuchtet. 
Weitere Verstärkung der 
Dunstschicht vor der Sonne Wirkt 
Roth. 
verdichtet sich die Rothschicht 
noch mehr, so wird sie zu Braun. 
Rothlasur über Hell, sei dieses 
nun Weiss, Gelb, Orange oder 
Roth. 
Braunlasur über Roth. 
Beleuchtet. 
Dunstnebel im Osten, von 
rothem Licht des Westens ge- 
troffen, Wirkt rosenroth, die com- 
pactere Oumuluswolke unter der- 
selben Lichtbedingung roth. (Die- 
ses Roth ist verschieden von dem 
Rothe Lichtfarbe, Hellroth 
oder Roth  Weise, halb und 
ganz deckend.
        

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