Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Studien zur Geschichte der Oelfarbentechnik
Person:
Cremer, Franz Gerhard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1838905
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1839212
Zeichnungen des Mönches und Malers Dionysius, von 
Fourna-Agrapha, des Schülers Manuel Panselinos von Salo- 
niehi bestätigen dies durch ihr Schweigen und ihr Reden. 
Mit Bezug auf Ersteres sagt Didron in seiner Vorrede: 
"Man muss es gestehen, das Werk des Malers Dionys sagt 
nicht Alles   .  er unterstellt bei seinen Lesern Kennt- 
nisse  . .  
durch sehr 
ich mir im 
Ich habe deswegen daran gedacht, das Manuscript 
ausführliche Noten zu vervollständigen, welche 
Laufe meiner Reise zu Mistra und zu Constan- 
tinopel, zu Triccala und zu Salonichi, zu Syra, zu Athen, 
zu Smyrna, besonders auf den Meteoren') und auf dem 
Athos gesammelt hatte; aber die Noten würden mehr 
Raum eingenommen haben als der Text. Für die Zusätze, 
die Varianten und die Erklärungen hatte man drei Bände 
statt eines gebraucht. Darum musste ich auf dies Vor- 
haben, wenigstens so wie ich es aufgefasst hatte, verzichten; 
und ich gebe das Manuscript mit seinen Mängeln,     
mit seinen Dunkelheiten und seinen Lücken".  Obgleich 
man nun Weiss, dass die Schule vom Berge Athos be- 
rühmte Meister und Schüler für Constantinopel, für Venedig, 
Salonichi, Athen, für Ravenna, Mistra und auch für 
Russland geliefert, so fehlt dennoch für den Beginn und 
die Entwickelung derselben jeder bestimmte Nachweis. Es 
ist unzweifelhaft, dass zu Salonichi, dem Thore zum Berge 
Athos, eine bedeutende Malersehule bestanden hat, und 
dennoch erscheint Panselinos im 12. Jahrhundert mit seinem 
reichen, wenngleich uns auch nur bruchstüeksweise über- 
kommenen vielseitigen Wissen, Welches eine lange Ent- 
wickelungszeit voraussetzt, ganz unvermittelt.  Einen 
Weiteren, sich eben hier anlehnenden, noch überraschenderen 
Beweis bietet uns die Gleichheit des bei der musivischen 
Kunst verwendeten Materials, von welchen wir weitver- 
streute Reste antreffen. Denn hier dürfen wir Bethlehem 
mit der Geburtskirche, neben Trier und Cöln nennen; so 
griech. 
1) Sieben 
Mönchsklüster in 
Thessali
        

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