Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Studien zur Geschichte der Oelfarbentechnik
Person:
Cremer, Franz Gerhard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1838905
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1839189
Einleitung. 
Die Blrage der Verbesserung des heute in Kunst und 
Gewerbe Verwendung findenden Oelfarbenmaterials hat 
schon seit geraumer Zeit das Interesse der weitesten Kreise 
geweckt. Wir finden deshalb die hervorragendsten Männer 
der Kunst und Wissenschaft, Vertreter des Handels und Ge- 
Werbes des In- und Äuslandes, mit der Förderung dieser 
Angelegenheit beschäftigt. Aus den Publikationen, welche 
die Verhandlungen der zusammengetretenen Körperschaften 
und die wissenschaftlichen Erkenntnisse vermitteln, erkennt 
auch der Laie sowohl die Nothwendigkeit, als auch die 
Dringlichkeit dieser Forderung. Gewiss haben Viele, der 
Sache ferner Stehende, die Bewegung mit einiger Be- 
fremdung wahrgenommen; da, wie selbst v. Pettenkofer 
zur Zeit glaubte, eine vielhundertjährige Praxis längst fest- 
gestellt hat, was an einer scheinbar so einfachen Sache 
überhaupt festzustellen ist. Die Lösung dieser Frage liegt 
aber nicht ganz so nahe, als man vermuthen sollte.  Schon 
vor einigen Jahren habe ich in einem kurzen Artikel in den 
zu München erscheinenden „Teehnischen Mittheilungen für 
Malerei" auf die Schwierigkeiten und Gefahren verwiesen, 
die heute bei Bereitung der Oelfarben bestehen und die 
Selbst bei grösserer Vorsicht kaum ganz zu vermeiden sind. 
Diese, in den herrschenden Verhältnissen gegründeten Uebel- 
stünde sind gewiss sehr zu beklagen; doch sagt man nicht 
mit Unrecht, dass Dasjenige, was Andern vor uns möglich 
gewesen ist, (loch auch uns heute erreichbar sein muss!
        

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