Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Witsen - Zyx
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1825336
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1826411
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WVorlidge , 
Thomas. 
The Hounda at fault. Die Hunde auf der Spur, grosse lag 
wenn mit landschaftlicherUmgebung. B.Bar0n sc. Das Gegenslüu 
Diese Blätter sind sehr charakteristisch. und von grosser Wirlsun 
Hounds und Magpye. Landschaft mit laufenden Hunden. V 
Byrne am. k]. qu. (ul.  
Puvtraits 01' favourite Doge. R. Earlom 50„ kl. qu.  
Eilue Gruppe von verschwdcnen Hunden. Lcrpiniere sc., g 
qu. fo . 
VVQTlldge: Thßmas; Maler und Radirer, wurde 1100 zu Peterh 
rougli in Norlhamptonshire geboren, und von Grimaldi unterricl 
tet. Dieser Meister lebte damals in London, so wie der zwei 
Lehrer des Iiiinstlers, der Maler und Iiupferstecher L. P. Boitar 
Unter Leitung des Letzteren zeichnete er nach dem lebend; 
Modelle, und versuchte sich auch in der historischen Compusitio 
Viele Zeichnungen in Kreide und Tusch stammen aus jener Ze 
Zu den frühesten Bildern in Oel gehört sein eigenes Bilclniss, w 
bei er sich viererlei Ocker bediente. Hierauf begleitete er seine 
Itleister Boitard auf einer Reise nach Holland und Flandern, v 
er Gelegenheit fand, Werke der älteren Schule zu studiren. Se. 
Vorbild blieb aber Rembrandt, welchen er öfters täuschend nacj 
ahnite, so dass man einmal bei der Ausstellung ein Bild der lie 
Cäcilia zuriicltwies, weil es für Copie nach Rembrandt gehalte 
wurde. Die sogenannten englischen lienner erklärten indesse 
nicht selten ein Gemälde von Worlidge für Rembrandt, bis den 
die lladirung des Meisters sie zur besseren Einsicht gelangten. M 
Price, der Freund des Malers, besass mehrere Bilder von de 
englischen Rembrandt. und Mr. John Astley hatte eine noch grij 
sere Anzahl. In der Behandlung sind indessen-seine Werke nicl 
gleich, In der früheren Zeit malte er sehr breit und pastos,  
dass er von vielen der Itohheit beschuldiget wurde. Im llesii; 
einer grossen technischen Fertigkeit kannte er genau die Vvlfltur 
der Farben. Die Tinten sind häufig nur angelegt, und wenig ve 
trieben, so dass man die Bilder sltizzenhaft und roh befand. ] 
der späteren Zeit lieferte er aber auch mehrere Bilder, welche flei 
sig vollendet sind, Svwülil historische Darstellungen als Genresti 
clte. Dann malte Worlidge auch viele Bildnisse, worunter jen. 
seiner Frau, des Mr. Astloy, der Mary Squirealiitty Füller. Ei] 
zabeth Canning u. s. w. genannt werden. Das Bilclniss des Iiöni, 
Georg II. hat Hoiiston nach ihm geschabt, so wie jenes des Schal 
spielers Mr. Bei-ry. Mac Ardell stach das Portrait der Mary Slllit] 
und G. Welker einen Engel in Mezzotinto. 
Worlidge lebte viele Jahre in Bath, und starb t7ÖÖ_Zu Han 
mersinyth in der Nähe der genannten Stadt. Walpolegibt Naq] 
richt über diesen Meister. Auch im Monthley Magazine 1- 175 
ist eine Biographie desselben. 
Eigenhändige Riadirungen. 
Worlidge radirte 140 Blätter in Rembrandts Manier, die m. 
sten nach eigenen Zeichnungen und Gemälden, einige auch Da. 
Rembrandt. Mit der Schneidnadel wusste er aber nicht so sich 
umzugehen, als der genannte Meister, so dass seine Blätter 
dieser Hinsicht etwas kalt erscheinen. Indessen sind sie immerl, 
geistreich behandelt, und Beweise des Lobes, welches man diese 
_ liiinstler zollt. Seine Blätter sind auch eben so sehr gesucht, a 
die Thschzeichnungen. Er bezeichnet sie mit dem Namen, 0d 
mit den Initialen T. W. Die Blätter haben geütztc, oder gcst 
chene Nummern.  
        

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