Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Witsen - Zyx
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1825336
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1826236
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YVo n der, 
Pietdr 
Christoph- 
Wood, 
John. 
scnlchnftliche Basis dienen sollte, und im Zeichnen war er auf 
sich selbst angewiesen.  Als er später den Wunsch laut werden 
liest, ein Maler zu werden, gestattete man ihin auch, nach (ler- 
Natur und naeh guten Modellen zu zeichnen. l-m Jahre 1802 fand 
er aber Gelegenheit, in der Gallerie zu Düsseldorf" Studien zu 
machen. und da nun copirte cr ohne weitere Anweisung Bilde;- 
vun Rubens und van Uyclx. so wie solche von anderen liolliinili- 
sehen Meistern. Sein dlnlent liess ilin alle Schwierigkeiten über- 
winden, und als TVoniler 1805 nach Amsterdam zurückgekehrt 
war, machte er sich (lufCh Bildnisse und Familienslücltc in kurzer 
Zeit einen riiliinlichen Namen. Die letzteren führten ihn auch 
zur Genremalerei, in der Art, dass er Studien ilach dem Leben 
machte, und Figuren im engeren Iireise handelnd einlüliriei Dies; 
Gesellsehaftsstücka fänden grossen Beifall, da sie in der Weiße (ler- 
älteren holländischen Meister behandelt aind. BCSOIIÖEIS Sßhön 
sind die Stoffe gemalt, wenn er in den Kreis der höheren Stände 
führt. Manchmal ist Iierzenbeleuchiung angebracht, und in den 
Bildern aus dem niederen Vollisleben reicht das Lampenlicht. oder 
das Feuer im (Lainin und auf dem Heerde der Küche aus. Mehrere 
Bilder erinnern an G. Metzu, und an andere Meister derselben 
Richtung. Im Jahre 1817 erhielt er mit einem Gemälde, welches 
eine musicirende Gesellschaft vorstellt. die golulßllß Medaille du- 
Gesellschaft Felix Meritis. In der Sammlung holländischer liimu- 
lreunde sind viele Gemälde von ihin, charaktervolle und geistreich 
geordnete Bilder, Auch in England findet man VVerlie von ihm, 
da der Künstler von 1825  51 in London lebte. 
Wunder bildete auch mehrere Schüler, worunter C. Kramm 
und I1. A. YVinter besonders "zu nennen sind. Die Akademie in 
Amsterdam zählte ihn unter ihre Mitglieder. Starb 1850- 
 Eigenhändige Kadirungen. 
Diese Blätter sind sehr geistreich behandelt, und nicht häufig 
zu finden,  
i) Das Bildniss des Künstlers 1814, 4. ' 
2) Ein alter Mann im Pelzruche im Sessel sitzend, halbe Pigun 
 J. C. VV., lt]. 4. 
5) Die Alte mit dem Schlüssel in der Rechten, halbe Figur, 
J. c. W. f. 1314, m. 4. 
W006, JOIIII, Iiuyferstccher, wurde um 1'220 zu London gchoreyh 
Er widmete sich mit Vorliebe dem Landschaflsfkaclnc, wuz_u ihn 
Boydell ermunterte, welcher 1747 eine Folge von 4? lwrvlschen 
Landschaften herausgab. "Seine Blätter sind von Bedeutung! stehen 
aber, wie alle große Stiche. jetzt nicht mehr in dem Pre1s_e , wie 
früher. Die Aetzdriiclsi gehören zu den Seltenheilen, well nach 
einigen Abdrüclsen die Platten mit dem Stichel vollendet fvuulem 
Um 1780 starb dieser Künstler) Man darf ihn nicht nnt Isaak 
Whood verwechseln.  
I) Die Iiöpfe von Homer und Jtilius Cäsar, Zwei grosse Me_ 
daillons, angeblich "von J. Wund gezeichnet und gestochen 
Vielleicht sind diese Blätter von Isaak Whuud- 
 2) The Gipsics. Landschaft mit Zigeunerin, nach Th. Guins- 
horough, gr. fol. 
Dieses Blatt in von Gairlsboruugh gcätzt, und von Vvuud 
mit dem Stiche] vollendet. 
 Ronxanlic Scenc. Wilde Landechaf! mit ginem Einsizdlqr, 
nach S. Rosa, qu. ful.
        

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