Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Witsen - Zyx
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1825336
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1826147
Wolfgang , 
Christian. 
Wolfgang ' 
Gßorg 
An dr. 
61 
21) Johannes Koch. Natus 1614. Denat. 1693. I. Bcyschlag pinx. 
A- M. Wollfgang fec. Aug. Vind. Medaillen in schwarzer 
Manier, und sehr gut behandeln-k]. (ol. 
22) Der heil. Johann von Nepomuk, 12. 
25) Eine betende Heilige, 12.  
271) Eine im Zimmer sitzende Frau beim Nähen. Diligcntia  
obscura. A. M- W, sc. , I2. . 
25) Eine Frau von Iiüchengeräthen umgeben schält Birnen, an- 
scheinlich nach D. 'I'eniers radirt, 12. 
26) Schlachten unter Prinz Engen: bei Turin, Ilochstiidt etc. 
4 Blätter. A. M. Wolfgang clel. et sc., fol. 
27) Der algierische Hofstaat, dabei die beiden Brüder WVolfgailg 
im Sclavendienst. 
VVOIFgQUg, ChrlStl-an; Maler und Hupferstecher, der Sohn des 
obigen I{iixis1lers,_wurde 1719 zu Augsburg geboren. Johann Har- 
per unterrichtete lhn in der Miniaturmalerei, noch mehr aber ver- 
dankte er dem Gustav Andreas Wolfgang, welchicr in Berlin thü- 
tig war. Christian malte in dieser Stadt Bildnisse in Miniatur, 
darunter auch jenes Friedrielüs des Grossen , welches J. A. Pfeffel 
in schwarzer Manier gestochen hat, gr. fol. Im Jahre 1750 starb 
der liiinstler. G. C. Iiilian stach das von Glume gemalte Bildniss 
desselben. X 
Die Revue der k. preussisehen Gensclarmen, mit zahlreichen 
kleinen Figuren, zart raclirt und fleissig vollendet, qu. ful. 
173701538115, E-a Bildhauer, war um 153d? in München thätig In 
diesem Jahre kam eine Statuette der Psyche in Bronze ZUIJVCT- 
loosung des Bunstvereins. Auch Büsten und schöne Bildwerke in. 
Gyps sind von ihm bekannt. 
vvßlfgaüg, Georg Andreas; Hupfersteclier, wurde 1651 zu 6119m- 
nitz geboren, wo sein Vater Andreas M-aler war. Er kain zu Augs- 
burg bei einem Gulclschmid in diedhelire, fand aber an dieser Ar- 
beit kein Behagen, sondern gravirte lieber in Silber und Stahl. 
Endlich nahm ihn der liupferstechcr M. liiisell in die Lehre, un- 
ter dessen Leitung Wolfgang alle jene Kenntnisse erlangte, we]- 
che damals einem Stecher von Ruf nothwendig waren. Doch fand 
er nur im Portraitfaclie Beschäftigung, und iiberdiess stach er ver- 
schiedene Thesen. Auch war er der erste Künstler, welcher in 
Augsburg sich mit der Technik in Nlezzotinto befasste. Ueber die 
Schicksale seiner beiden Söhne Andreas Matthäus und Johann Georg 
haben wir im Artikel des Ersteren benaehrichtiget. Die seltene 
Picee: Reisen und Wunderbare "Schicksale der lirüder Wolfgang, 5_ 
1.1167, 8., ist die Hauptquelle uber die Familie Vvolfgang, welche 
deirerwähnten Andreas von Chemnitz znin Staniinvater hat, G_ A_ 
Vvolfgang starb zu Augsburg 1716. A. M. Vlolfgung hat sein Bild. 
niss gestochen.    
Die Blätter dieses Meisters verdienen Beifall, wir wählen aber 
nur folgende nus.- Kleine biblische Darstellungen linden sich in 
M. Sclicitis Bibel, auf welche wir im Artikel des M. Scheit; auf. 
nierl-isain gemacht haben. 
Blätter in schwarzer MIanier. 
Diese Blätter gehören in die Zeit der Erfindung der Schwarz- 
kunst, und sind griisstenihcils selten.  
1) Louis XIV. Boy de France  Büste. vVolfgaxlg sc., gr. fol.
        

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