Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Witsen - Zyx
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1825336
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1826109
Wolf (warf), 
YYilh. 
Friedr. 
WVolfbauer, 
Jos. 
157 
WUIF (XNTOIH),  FTiedTiCh , Maler zu ßeylinpyvap 1113i 
 1855 Schüler von Professor Herbig. Er malte Genrebilnler und 
Architcklurslilke, s-vclcho einen Künstler von 'I'alcnt verrathen. 
Woliaerts oder Wolfart, Artus, Itlaler, geboren zu Anwar- 
PCI] 1035, gehört zu den geschicktesten Künstlern seiner Zeit. Er 
malte historische Darstellungen, besonders aus der Apostelgeschiehte, 
und aus anderen Theilen der heil. Schrift. Die Coinpusitionen sind 
geistreich zu nennen, und mit reicher Phantasie entworfen. Er 
strebte dabei nach Erhabenheit des Styls, was ihm nicht sellen 
glücklich gelang. Doch nalnn er gerne die Allegorie zu Hülle, 
vielleicht um desto gclehrter zu erscheinen. In den [Untergründen 
brachte er öfters Architektur" und landschaftliche Parthien an. In. 
den oßentlichexl Gßllerien kommt selten ein Bild von Wulfaerts 
vor. Aus dem Oabinet Stier van Aertselaer zu Antwerpen wurde 
2822 eine Copie nach Rubens verkauft, welche das Urtheil des 
Paris vorstellt. Auf diesem Bilde nennt sich der Künstler Wolfert. 
Graf Rubiailo in Brüssel besass (185?) eine Landschaft mit Thieren 
von einem Wulfaert. Dieses Bildist im Style Pynaekex-"s gemalt, 
und könnte vielleichlfvml einem anderen Meister dieses Namens 
herriihren. [Vlan weiss von VVulfaerts nur, dass er in Nebenstun- 
den Banerngesellschaften in der Weise von Teniers gemalt habe. 
A. VVolfaerts starb zu Antwerpen 1687. A. van Dyck hat VVol- 
fartfs Bildniss gemalt, und C. Galle sen. dasselbe gestochen. Er lieisst 
in der Unterschrift Pietor humanaiunx {iguraruin Autverpiensis, 
aber nur im späteren Drucke kommt diese Angabe vor. Dieses 
Bildniss bringt uns auf die Vermnthung, dass es zwei A. Wolfaert 
gegeben habe, da die bekannte Portraitsaminlung des A. van Dycli 
in der Ausgabe des Gilles llendrix die Jahrzahl 16-15 trägt. Da- 
mals war Wulfaerts noch ein liunstjiinger, von welchem jener 
Artus Wulfart, dessen ßildniss C1. Galle sen. gestrichen hat, wzrhr- 
scheinlich zu unterscheiden ist. Der Name XVulfaerts bedeutet da- 
her YVolfarts-Scihn. Die holländischen Schriftsteller wissen indes- 
sen nur von einem Wolfaerts. Man muss aber von dem Historiker 
VVolfart einen Genre- und Inandsehaftsmaler AfXVoltaerts unter- 
scheiden. Er ist der Monogrammist AW. bei Brulliot ll. 767. 
'Wolfahrr, Iiupferstecher, geboren 
Mezzolixxtublälter bekannt. ' 
zu 
Stockholm 
1802: 
ist 
durch 
VVOHIEIPÜI: Anton, Maler und liupfefstecher, war jn Wien Schii- 
ler von Ch. Brand, und machte sich durch landschaftliche Dar- 
! stellungen bekannt. Starb um 1820. 
1) Ansichten von und beihfläclling nächst Wien, (ißlätter nach 
C. Ponhemer, gut radnrt, qu. fol. 
Q) Zwei Ansichten aus (lerselben Gegend, nach Jansclna. Gut 
radirt, fol. 
VVOIFZIPÜI, TObiüS, Hupfevstecher, war um 1653 in Hof tlxätig. In 
fM. Jacobi Ellrodii Calendarium etc. Hof 105g sind Blätter von 
ihm. Ein anderes Blatt stellt einen Herrn Wolf Christoph von 
Bcitzeusteixx auf dem Paradcbette dar, 1x1. qu. fol.  
Wolfart , 
Artus, 
Vvnlfäcrtv. 
G115- 
Wlaler, trat um 1846 zd München als 
Er malt Portraite und Genx-ebilder. 
Wolfbauer, Joseph, 
übemler Künstler auf.
        

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