Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Witsen - Zyx
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1825336
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829184
Zwott 
oder Zwoll, 
JG 
365 
15) St. Anna auf einem mit zwei Engelstatuetten gezierteti Thron- 
sessel, wie sie in dem auf ihrem Schoosse liegenden Buche 
blättert, und die linke Hand auf die zu ihren Fiissen si- 
tzende Maria legt. Letztere hat das liind im Arme und ein 
Buch in der Bechtenflil der Mitte oben: Zsvtt'(sic), und 
unten das Zeichen, beide ausserhalb der Einlassung. H.gZ. 
10  I 
16) Ein Jüngling fragt einen Greis um den Weg zur Tugend. 
Oben schwebt ein Engel mit zwei Schrifttafeln. Auf der 
einen steht: O pater annose l Die scrutanti sudiose   
auf der anderen: Extat de mille I Gnarus sapiencior ille   
 Unter dem Jiixigling ist der Satan, welcher ihn von dem 
wahren Wege abbringen will. Auf der ihn umgebenden Band- 
rolle steht: Me iuuenis sequere nec friuola tnlia quere  
In Mitte des Bandes das Zeic'hen mit der Weberschiitze. 
H. 10 Z. u L., Br. 7 Z. 9 L., 
17) Allegorie auf den Tod. Im unteren Theile des Blattes liegt 
ein Skelett in der Grabhiihle, und auf der Schriftrnlle dar- 
iiber steht: Qui me cqncernent, quid erint videant, -mnla 
speriient. In der oberen Hälfte sieht man Moses mit den 
x Gesetztafeln, und rechts und links einen Tbcltenkopl". Auf 
der den Moses umgebenden Bandrolle: Si quis snlnari vult, 
"perpetnuque beari   Die Schriftrolle um einen der 
TOCltCIIlRÜPlO besagt: Sit tua mens huniilis, capias ut reg lS 
salutis, jene um den anderen: Lucifer ad baratrum cecilit 
sapicnilo superbum. In der Mitte oben ist ebenfalls ein 
lbdtenltoisf, zwischen zwei halben Figuren .der Propheten 
mit Bandrollcn. Auf der ersten steht: Scruans mandata du- 
mino. sit niens bene grata, auf der anderen: Non murs 
succedit, preceptis si quis obedit. Ganz oben liest man: 
l-lanc homo prospieiens sollers, perpende figuram   
In der Mitte unten das Zeichen mit der Weberschiitze. H. 
12 Z. 5 L., Br.8 Z. 5 L. 
13) Der obere Theil eines gothischen Altares, oder einer Kan- 
zel. In halber Höhe steht man je zwei Löwen mit Wap- 
penschilden, und den Mittelpunkt nehmen zwei Heiligen- 
statuen mit Bandrollen ein. Zu den Seiten des Randes sind 
ebenfalls Statuen. Die Spitze des Altar-es umgeben vier Sta- 
tuen von bewalltxeten Kriegern , links oben steht ein Greis, 
und gegenüber ein Mann mit dem Buche in Nischen nnt 
Bandrollen. In der Mitte unten das Zeichen. H. 15 Z. 2 L., 
Br. 10 Z. 2 L. 
Anhang von Blättern, welche Bartsch nicht kannte. 
19) Die heil. Jungfrau mit dem schlafenden Jesuskincle unter 
einem gothischen Baldachtn mit den Statuetten der Heiligen 
Johannes und Agnes. Links unten I. A. M. und die We- 
berschiitze, und bei dem Leintuche des Kindesl steht (las 
abgekiirzte Wort Zwtt. Iiniestiiclt. H. Ö Z. 5 L., Br. 5 ß. 
10 L. 
Dieses Blatt erwähnt Brulliot II. 2858. 
 Folgende Blätter erwähnt J. D. Passavant (Zur Kunde der äl- 
testen Kupferstecher, deutsches Kunstblatt 1850 S. 115), aber ohne 
genaue Beschreibung.   
 20) Die Verkündigung (Saznml. des Erzh. Garl), qu. fol- 
NaglerZvHiinstZer-Lex. Bd. XXII. '24 
        

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