Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Witsen - Zyx
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1825336
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1828945
Zuechi , 
Andrea- 
Zucchi , 
Antonio-- 
341 
39) Die Einnahme von Smyrna durch die Venezianer, nach P. 
Veronesäs Bild im Rathssaale zu Venedig, gr. (In. fol. 
(V5) Papst Alexander III. und der Doge Ziani, daselbst, gr. qu. fol. 
In) Antonio Lureclani vertheicliget Scutari, daselbst, gr. qu. F01. 
(12) Eine Schlacht der Venezianer, nach einem Plafondgemälde 
von Tiepulo, gr. qu. fol. 
45) Kaiser Trajnn, wie er einer Wittwe einen seiner Söhne an 
Kindesstatt gibt. Pinxit Cenetae Pomp. Amaltaus aetatis suac 
annurum indevigiuti etc. Bernardus Trevisanus   aeri 
incidendum curavit. Ant. Zucchi sc., gr. fol. 
M.) Eine Folge von venetianischen Costümen vom Doge in Staats- 
kleidung an bis herab. Jedes Blatt mit italienischer Erklä- 
rung, und auf dem ersten mit dem Dogen: G. B. del. Ray- 
henu exc., fol. 
Ä5) Juno, welche der Venezia einen Pfau und den Blitz des JuA 
piter gibt, nach Tintorettoß Bild im grosscn Saale zu Ve- 
nedig, gr. I1. 
A6) Aurora und Titan, nach Tintoretto, fol. 
A?) Cybele auf dem Wagen, nach demselben, fol. 
X13) Venezia nel Trono, Hercole e Nettuno, che porge alcune 
Perle cnn amore, nach Tintoretto, gn. fol.  
49) Reich verziertes Ruderschiif bei Gelegenheit des grossen Fi- 
scherstechens in Venedig 1715, bei der Anwesenheit der k. 
Prinzen von Polen und Sachsen. Aless. Mauro deL, s. gr. 
roy. qu. fol. 
50) Einige Theater-Decorationen nach Joseph Galli Bibiena für 
eine grosse Folge, für welche auch J. A. Pfeffel u. A. gestu- 
chen haben, 50 Blätter fol. u. gr. qu. fol. 
Ztlßßllll, AIIIOYHO, Maler, geboren zu Venedig W25, war Schüler 
seines Vaters Francesco, und widmete sich dann unter F. Funtc- 
basso der Historieninalerei. In S. Jacopo zu Venedig ist ein Altar- 
bild von ihm, welches auf einen Einfluss des damals berühmten 
Malers Amigoni schliessen lässt. Seine "historischen Darstellungen 
in Oel sind aber selten, da sich der Künstler meistens mit der Per- 
spelstivmalerei beschäftigte, besonders in England. Er bereiste in 
Gesellschaft der beiden Architekten Adam und Clerisseau Italien, 
und zeichnete in Gemeinschaft mit denselben eine grosse Anzahl 
von architektonischen Denkmalen in Aquarell und Tnsch, und in 
den Aquarellen Clerisseau's malte er meistens die Figuren. Er 
scheint den genannten Künstlern auch nach Dalmatien gefolgt zu 
seyn, indem in ihrem Werke: Ruins of the Palace ot the Emperor 
Diucletian at Spalatro in Dalmatia. London 176-11, einige seiner 
Zeichnungen gestochen sind. Von Rom aus wurde Zucclii nach 
einigen Jahren nach England berufen, wo er von 1766 an mit Adam 
in Verbindung blieb, und wahrscheinlich auch für dessen Pracht- 
werk: The worlis in Architectnre  London 1775 ff. gezeichnet 
hatte. VVenigstens ist das Titelblatt nach seiner Zeichnung von F. 
Bartulozzi gestochen, gr. ful. Um 1'770 malte er den Plafnnd des 
grussen Saales der Villa des Grafens lYlansfield zu Hemwood, dann 
den Plafuxid des 'I'oilettenzirumers im Schlusse des Grafen Bute zu 
Imton, die Gallorie des Herzogs von Nßrtlwmbßrland, und meh- 
rere Deckenbilder im Grosvenor-Palaste. Ueberdiess malte er Land- 
schaften mit Ruinen und Figuren in Oel, und besonders beliebt 
waren auch seine Zeichnungen in Aquarell und Bister. Als Colu- 
rist _vcrdient Zucchi Achtung,- in der Zeichnung ist er aber ma- 
nierirt.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.