Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Witsen - Zyx
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1825336
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1828919
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Zuccaro , 
Taddeo. 
Zuccati 
Zncati. 
Die Ilimnmelfahrt Mariä. Tadeus Zuecarus inventor. Ohne N3- 
men des Stechcrs, welcher Ph. Thomassin seyu soll. In 2 Blättern, 
s. er. ful. 
 hDicsclhe Darstellung. Th. Galle exc., fol. 
Dieselbe Darstellung. A. Caprioli sc., gr. fol. 
Die Llixnmelfalu-t IVlariä. Deiparae Virginis etc. Tndens Zur- 
carus inventor. Alip. Caprioli sc. Mit Dedicatioix an den (lau-m 
Thean. 2 Blätter, s. gr. ful. 
Die Ilimmelfahrt Mariä. Ch. Alberti sc. 1571, fol. 
Die Bekehrung des Saulus. Ch. Alberti sc. 1575. Im ersten 
Drucke: Federicus Zueearus inv., im zweiten: Tadeus. Zuccui-us 
inv., im dritten mit Albertias Munogramln, im vierten mit Jus. da 
Itubcis fermis, im fünften mit der Adresse von N. van Aelst, gr. fuL 
Die Enthiiuptung des heil. Paulus, reiche Cmnpusitiun. T3- 
deus Zuecarus inv. Ohne Namen des Steehers, ful. 
Die Marter der heil. Agatha. J. Sadeler exc., kl. fol. 
Das Coneert der Musen äut" dem Parnass. Musarum ollieiu. 
Tadee inv. Ilenr. I-Iondius fec. 1597, fel. 
Zwei feindliche Armeen an den Thoren einer Stadt. Tadel, 
Zucar. inv. Romane apud Ph. et Jo. Turpinum, qu. fe]. 
Die Bilder im Farnesischen Palaste zu Caprarola, in dem 
Werke: lllustri fatti Farnesiani coloriti nel real palazzu di Capnh 
rula, dis. ed intag. da G. G. de Prenner. Ilunxa 1748, gr. fel. 
Auf dieses Werk haben wir auch im Artikel des F. Zueenm 
aufmerksam gemacht. 
Drei sitzende allegorische Figuren. J. Episcopius sc., gr. (In. 3_ 
Etliche Ilandzeichnungs-Nachahmungen in dem Werke m11 
C. Metz, fol. und kl. 4. 
Zuccati oder ZUCati; ist der Name einer Künstlcrfanxilic, swclchp 
in Venedig blühte, und besonders Musivarbeiter zählte. Vasql-i 
kennt nur den Valerio und Vinccnzo Zuccati, und nennt sie illljiu- 
Zuccheri und Zuccherini. n 
Sebastiano Zucati, angeblich aus Ponteterra im Veltlin, scheint 
sich in Trcviso niedergelassen zu haben, "indem da seine Sölinc 
Iiancesco und Valerio geborecdwurden. Spater hegalier sich ahm- 
nach Venedig, wo er dem Tizian den ersten Unterricht CPlllülltC-_ 
Ifraneescn und Valeriodmaltcn lAnfangs historische Darstellun- 
       
u ersciicie u v n  i . g i_ 0a ici. ieriiiiy- 
mtisälem Herzgg voih Saäoyfn. ßindyonGillzlilerio gßtililltßS Blllllligg 
des ardinas ietro ein u iam in ie a erie zu Turenz. Noch 
grösseren Huf erwarben sich aber diese Iiiinstlei; durch ihre Drlu- 
saikbilder in der Vorhalle der St. Marliusliirche zu Venedig. Slc 
führten sie gemeinschaftlich aus, grösstentheils nach den Cartiins 
von Tizian. Als Mitarbeiter ist auch ein Vincenzu Zuccati zu 
nennen, welcher Schüler Tiziarüs war. Letzterer hielt sehr viel 
auf die Brüder Zuccati. Den Francesco nannte er gewöhnlich sei- 
nen lieben Gevatter. Im l-Iause Rizzini zu Venedig war zu Ri- 
dulli's Zeit ein Gemälde mit den Bildnrsen beider iliünstler. Zu 
den schönsten Musivbililern der Zuccati gehört Gott Vater auf 
denrThrone mit den Symbolen der Apostel, und der Tud de;- 
IVIaria, oder vielmehr ihre Grablegung. Auf diesem letzteren (in- 
mälde Sllelllll,zllCCil_tl Vene. F. In dem Werke ubervdie Marcusliir- 
clie von Jxlireuz ist es von J. Hyrtl gestochen. Iireuz gibt über 
auch die ubrigen Mosaiken in schönen Nachbildungen. Diese
        

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