Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Witsen - Zyx
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1825336
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1828759
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Zuberbiihler. 
Zucca , 
Francesco. 
herm J. Caspar Stecker. 
nach ihm gestochen. 
Bernouille 
ein Bildnis: des Joh. 
Auch 
ist 
Zllberbühler; Fu Maler aus Locle im Fiirstenthum Neucliate], 
machte seine Studien auf der Alaadcxuie in Berlin, und begab sich 
1845 zur weiteren Ausbildung nach Rom. Es finden sich schöne 
Geurebilder von ihm. 1m Jahre 18314 kaufte der König von Preug- 
sen ein Gemälde, welches eine junge Hümerin vorstellt. Es finden 
 sich mehrere italienische Costülnstückdvon seiner Hand gemalt. 
ZIIIJOW oder ÄUlJOZ, AlGXlS, Hupferstecher von St. Petersburg, 
 war in Amsterdam Schüler von P. Picart, und brachte das neue 
Verfahren in schwarzer Manier nach Russland. Er scha-bte in Sh 
Petersburg eine Folge von Bildnissen russischer Czaren, welche 
aber wenig Geschick verrathen. Graf de Laborde (Hin. de "la man, 
noire p. 1.32.) nennt folgende Blätter:  
1) Petrus Magnus totius Russiae Imperator et Autocrator Pate; 
Patriae. Medaillen, schwarz, und hart in der Behandlung, 
Rechts unten ein Monogranim aus AST" welches Graf La- 
borde für jenes des Steckers erklärt. H. 12 Z. Ö L., Br, 
 8 Z. T L. 
2) Peter der Grosse, Kniestiick, rechts unten: Alexis Zuboz. 
  Der Titel ist russisch, nach dem Künstlernamen folgt die 
Jahrzahl 1729. n. 22 2., Br. 14 z. 5 L. 
Der Elopf ist ausdrucksvoll, in der Behandlung hat ab" 
  das Blatt keine Vorzüge.  
F  5) Anna Petrovvna, bezeichnet wie Nr. 2, fol. 
,4) Catharina Alexowna, eben so bezeichnet, fol.  
ZIICGü, JOCOPÜ, Maler von Florenz,'wurde um 1540 geboren, und 
von G. Vasari unterrichtet, welcher ihn zu seinen vorzüglichsten 
Gehiilfen zählte. Zucca steht auchtiiber dem Meister, da er sorg- 
fälliger zu NVerk ging, und jene Bravour des Pinsels verschmiihte, 
mit welcher sich Vasari rühmte. ,Er brachte öfters die Bildnisse 
der Besteller von Gemälden an, um sich bei diesen gefällig zu 
zeigen. In Rom war der Cardinal Fernando de' Medici sein be_ 
sonderer Gönner. Er arbeitete in dessen Palast, und noch mehr 
im Palazzo Rueeelai. Seine Gemälde sind mit grüsstem Fleisse 
vollendet, und zu den Hauptwerken zählt man die Geburt des JQ- 
linnnes in S. Giovanni decollnto zu Rom. Hierin kommt er dem 
Andrea del Sarto nahe. Starb zu Rom um 1588. 
Stiche nach Werken dieses Meisters. 
fDlie Himmelfahrt Christi. J. Zucrca inv. Ph. Thomassin 5c" 
o U  
gr Das Allerheiligen-Fest. Ph. Thnmassin sc., fol. 
Moses vor dem brennenden Busche. P. A. liilian 90., fol. 
Hagar von Abraham verstossen. P. A. Iiilian am, fol. 
Joseph von den Brüdern verkauft. 1d. sc., fol. 
Die Marter des Evangelisten Johannes. P. Thomassin sc., fo] 
Galathea auf dem Meere von Neptun und den Meergütten; 
umgeben. P. Thomassin sc., qu. fol. 
Die Tugenden, allcgorische lVlänner- und Frauengestalten, 
Folge von 7 Blättern. J. Zucca et G. Cesari d'Arpino inv. Mai-CO 
Sadeler exc.,  
Zwei Blätter mit allegorischen Figuren. F. Villamena sc. , gn 3_ 
ZIICCEI, IPIIIJQQSCO, auch Franc. del Zucca genannt, der Bruder 
 des obigen hunstlers, malte Blumen und Früchte, war aber auch
        

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