Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Witsen - Zyx
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1825336
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1828616
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Zocco , 
Gabriele. 
Zocher , 
Jan 
David. 
stellun gen aus 
ngse habitante 
dessen Leben. Bezeichnet: Camillo 
in Vigevano faciebat an. 1604. 
Zocco 
Creme- 
ZOCCO, Gabriele, Maler von Cremona, war Schüler von Malosgg. 
und fertigte um 1580 verschiedene VVerlse, welche naclrficxyzzi 
zu Grunde gegangen sind, wie das Bild mit mehreren Helhgen in 
S. Lorenzo de' Olivetani. Man schreibt ihm die Lunettenlbilder in 
 der Sakristei von S. Dumenico in Cremona zu. Sie enthalten bi- 
blische Darstellungen.  
I' 
ÄOCCOIO, CHIlO, Architekt, geboren zu Neapel 1712, war Anfang; 
Aufseher der Festungen, und wurde dann Examinatmre de, Tavu. 
lari. Milizzia rühmt diesen Künstler, und zählt viele Bauten auf, 
wie den Dom zu Neapel, den bischöflichen Palast; zu Calvi, die 
Kirche und das Iiloster S. Giurgio im Gebiete von Beneveuto, die 
Villa des Fürsten von Supino zu Portici etc. Dieser Künstler starb 
1782. Sein Sulxn Rafael hatte als Baumeister ebenfalls Ruhm. 
ZOCCOlO, NlCCOlO, Maler, genannt N. Cartoni, war Schüler von 
Filippino Lipi, gehört aber nach Vasari zu den gewöhnlichen 
Iiiinstlern. In S. Giovanni Decollaxo zu Arezeo war noch 1772 
über dem Altar: des Heiligen ein Frescobild von Ihm. In St. Agnesg, 
daielbst sah Vasari ein gutes Bild auf Holz, welches nicht mehr 
vorhanden ist. Eine andere von Vasari in Santa 1110m erwähnte 
Tafel mit Christus bei der Samariterin war noch 1772 vorhandexh 
Bhihte um 1520. 
ZOOlICP, Jäln David, Architekt, geboren zu Harlem 1790, war an_ 
iangs Schüler seines Vaters J. D. Zodher, welcher in Soesdyck 
mehrere Bauten führte, und den k. Park anlegte. Später begab 
sich Zocher der Sohn nach Paris, um unter H. le Bas seiueStutliQn 
fortzusetzen, und als Pensionär des Königs Ludwig von Holland 
bereiste er von 1810  11 Frankreich, Italien, die Schweiz und 
 England. Ins Vaterland zurückgekehrt begann er seine Lautbahn 
mit der Vollendung der Anlagen in Soesdyck, da sein Vater im 
zwischen gestorben war. Zocher fand dann häufig Gelegenhelt, 
durch Anlagen und Verschönerungen solcher Art seinen ausge. 
suchten Geschmack zu beurkunden. Die meisten Plätze um Harlem, 
und die YVälle der Stadt erhielten durch ihn jenes gefällige An. 
selten, welches sie jetzt haben. Aehnliche Arbeitern unternahm er 
in Utrecht, Ammersfort, Schicdam, lrleiligenberg, und auf vielen 
königlichen Schlössern und Herrensitzen. Dabei fand er auch  
legenheit, Landhäuser, Pavillons, Orangerien u. s. w. zu bauen,_ 
so dass Zocher die Architektur mit der schönen Gartenltunst in 
wahrhaft klassischer VVeise verband. Immerzeel (Het leven der 
liunstschilders etc. IIl. 259 zählt viele solcher Bauten und Anlagen 
auf, und ist in Verlegenheit, das Lob des Künstlers nach Gebühr 
zu verkünden. Die Feder eines Bomantihers möchte reichen Stoff 
zu Schilderungen finden. Zocher fertigte auch den Plan zum M0- 
numente van Speijlfs in Egmond, und jenen zur neuen Börse in 
Amsterdam, welcher 1840 allenanderen vorgezogen wurde. Die 
Ausführung des Baues übernahm er aber nicht, da zu Harlem" Seine 
(Fhitigheit in Anspruch genommen wurde. Er iiherliess die in; 
Iilcinste gehenden Zeichnungen, nach welchen der Bau gelühl-g; 
wurde. 
Zocher wurde 1855 Mitglied des k. niederländischen Institutes, 
und auch mehrere andere Akademien zählen ihn zu ihretrlVlitglie- 
dem. Immerzcel fügte das Bildniss des Meisters bei.
        

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