Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Witsen - Zyx
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1825336
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1828585
Zocchi , 
Cosimo. 
Zocchi , 
Giuseppe. 
305 
K 
A.v. Westerhout gestochen. C. Grandi stach nach ihm Maria in der 
Glorie von mehreren Figuren angebetet, 4., S. Pomarede eine Ma- 
dunna mit dem liinde, lsl. foL, J. Sintes den Tod des heil. Franz, 
fol. etc. Zubuli starb zu Rom 1767. 
Er soll die Thaten des heil. Stanislaus und des heil. Aloy; 
Gonzaga auf 15 Blättern x-adirt haben. 
ZOCChi, COSiIUU, Kupfersteuher zu Florenz, war um 1750  60 
thiitig. Wir halten ihn für einen Verwandten des GiuseppffZuc- 
chi sen. 
1) Pirro Maria di Gio. Gabbrieli, Arzt und Philosoph von 
Siena. C. Zucchi inc., ful. 
2) M. A. Magliabechi, Pulyhistor. Id. inm, fol. 
5) Die lireuzabnehmung vun D. du Vulterra in der {lorentini- 
sehen Gnllerie, von der Seite des Originals gut gestochen. 
Cosimo Zocchi incis., gr. fol. 
ZOCChi, GIUSEPPC, Maler, wurde 1711 in der Nähe von Florenz 
geboren, und lsam schon in jungen Jahren nach dieser Stadt. wo 
ihn der Marchese Gerini in Schutz nahm, wie damals überhaupt 
der italienische Adel viele Verdienste um die Kunst sich erwarb. 
lYlehrere [iiiizsller fanden eine solche Aufnahme, und Lanzi nennt 
sie wClienti piu decorosi a' Signori, ehe nun e un gregge di sei-via. 
Zocchi studirte mit Gerini's Unterstützung in Rom und Bologna, 
und zog auch von anderen lombarilischen Städten Nutzen. Nach 
Florenz zurückkehrt galt er bald als einer der vurzüglichsten Mei- 
ster der neuen elslelttischen Schule, welche aber hinsichtlich ihrer 
Leistungen mit der älteren nicht zu vergleichen ist. Zocchi war 
aber ein liiinsller von bedeutendem 'l'alente. welcher im Sinne 
der damilgen Zeit jeder Aufgabe gewachsen war. In einem Zim- 
mer der Galleri Gerini zu Florenz sind Hescomalereien von ihm, 
und vier andere griissere Wandbilder sieht man in der Villa Serri- 
stori vor der Porta S. Nicculo. Auch einige Zimmer des Palastes 
Banuccini zierte er in Fresco aus. Ueberdiess findet man viele 
Bilder in Oel, sowohl heiligen als profanen Inhalts. Noch griisser 
aber ist die Anzahl seiner Zeichnungen. welche mit den Gemälden 
"rösätentheils durch Stiche bekannt sind. Aus Mailriettek Summe 
Fung wurden zwei landschaftliche Zeichnungen mit Figuren um 
500 Liv. verkauft. Der Künstler. starb zu Florenz 1767". Sein Bild-_ 
niss ist der Snnnnlun florentinischer Ansichten beigegeben. 
Im Verlage des fuseph Wagner zu Venedig erschienen viele 
Blätter nach Zeichnungen und Gemälden dieses liünstlers. Zu den 
bessten gehören folgende:    
Der Triumph des David, und judith, welche dem Volke da; 
Haupt das Holofernes zeigt. Wagner exc., gr. qu. fol. 
Jedes dieser Blätter hat vier erklärende italienische Verse. Dazu 
gehören zwei Darstellungen von Arnigomä Esther vor" Abasverxis, 
und David, welcher den Götzen opfert. 
Eine Folge" von 6' Darstellungen aus dein alten Testamente, 
welche in der Folge mit sechs anderen nach Amigoni vereiniget 
wurden. J. Wagner exc. Venetiae. Gute Blätter, gr. fol. 
Eine Folge von kleineren Darstellungen aus dem" alten Testa- 
mente, wahrscheinlich Wiederholungen der obigen. J. Wagner 
cxc. Venen, kl. fol.  
Das Leben der heil. Jungfrau, 8 Blätter von A. Fiaschi, F. 
Mvrghen, und M. A. Corsi, fol. 
Die Leidenschaft; der Sieg der Tugend. 2 Blätter. Bürluluzzi 
sc. VVagner exc., gr. fol. 
Naglefs Künstler-Lax. Bd. XXII. '20
        

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