Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Witsen - Zyx
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1825336
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1828553
302 
Zink . 
Zinußrt, 
Hau! Hysing hat sein Bildniss gemalt, und John Faber es ge. 
sfocheüp.  Green schebte nach ihm ein grosses ßlatf, welche, 
eme furstllche Pefson mit dem Zu-kel (Georg lL?) m e1_ner_Lancl- 
schalt stehend zeugt, gr. fol._V.Green stech auch das Bxldmsede; 
Thomas Cocke, stehende Figur. Auf diesem Blatte steht: Zinks 
"pmx. W. Lawranson de]. J. Wessen exc., gr. fol. 
Zinäuk Eq Lithograph zu Offenbach, ist uns durch folgendes Blau 
e annt: 
Coena Domini, nach einer Federzeichnung von L. Cranach 1854, 
Zink, Matthes, s, M. Zündt, 
Zink, Paul Christian, Maler und Knpferstecher, der Bruder de, 
Christian Friedrich, sollte wie dieser Goldschmied werden, genoss 
aber bei Ch. Fehling auch Unterricht in der Malerei. Später hie]; 
er sich einige Zeit in London auf, vfo Ch. F. Zink als Emailmalel- 
seinen Ruf gegründet hatte. Auch die Akademie in Wien besuchge 
der Künstler, um zum Lehrfache sich vorzubereiten. In die Hei, 
math zurückgekehrt gründete er in Leipzig eine Zeichenschule, 
in welcher nach akademischer Weise gelehrt wurde. Üebertlieg; 
malte er Genrebilder und Portraile. Sein eigenes, meisterhaft 5m 
malte: Bildniss ist auf der Rathsbibliothek zu Leiizig. Auch geish 
reiche Zeichnungen in schwarzer Kreide auf far iges Papier (in. 
den sich von diesem wenig bekannten Künstler. Er starb 1770 im 
851 Jßhree  
Stiche von diesem Meister. 
l) Eine am Fasse der Pyramide sitzende akademische Figuh 
P. C. Zinck fec. Lipsiae. C. A. Grossmann ex. A. V. qu. ibL 
2) Eine stehende akademische Pi ur, daneben eine Vase auf 
dem Piedestal. Eben so bezeicimet, gr. fol; 
5) Ein Zauberer, welcher in seinem Laboratorium Beschwü- 
x-ungen macht, grob geätzt. Ohne Namen, fol. 
4) Ansicht des ApeVschen Gartens zu Leipzig. D. Schatz iny_ 
et exc. P. C. Zinckc sc., qu. fol. 
zlllk, P8111 Franz, Maler, ein Enkel des berühmten Ch. Friedrich 
Zink, war in London thätig, und ein geschickter Künstler, haue 
aber mit Noth zu kämpfen. Er copirte zu wiederholten Malen ein 
altes Bildniss Shakespearek so getreu. dass die Copien für Oflglngl 
ausgegeben wurden. Ein gewisser Edward Forster verkaufte eine 
solche Copie an den Schauspieler Talma für 1000 Fn, dieser soll 
aber eben so viele Louisd'or ausieschlagen haben. Er bewahrte 
das Bild als ein Heiligthum, bis sie endlich der Irrthum entdeckte, 
da das sogenannte Talmfsche Originalbildniss auch anderwärls vor, 
kam. Zink selbst sagte, dass er seinem Shakespeare oft Brod und 
Nachtlager zu verdanken hatte. 
Dieser arme Maler lebte noch 1825 im hohen Alter. 
Zinke 
nennen sich auch 
die Künstler Zink. 
A. Foly. 
Beiname von 
Zinneheld, 
Zinnert, J-p Bildhauer in Berlin, ein jetzt lebender Künstler, ist 
durch Bildnisse und Statuetten in Gyps und Marmor bekannt. 
x Auch schöne Copien von alten clasaischen Bildern finden sich 
von ihm.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.