Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Witsen - Zyx
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1825336
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1828103
Zeller , 
Jl 
Gianbattista. 
257 
weilte. Zelier gehörtzu den vorziiglichsten Künstlern der moder- 
nen Schule. Seine Genrehilder sind von grosser Schönheit, und 
meisterhaft gemalt. Darunter sind verschiedene Scenen au. dem 
italienischen Volksscenen, welche sich durch NGlUIIWGhrIu-gh und 
warme, blühende Färbung auszeichnen. Auch trelTliche Pony-mm, 
besonders Costümbilder, schöne Landschaften und Thlerstücke {in- 
den sich von ihm. Seine Scenen spielen meistens m landschaftli- 
cher Umgebung, deren Linien durch Architektur angenehm untero 
brechen werden. 
zellßr, J- E4 Architekt zu Stuttgart, baute mehrere schöne Häuser 
und Paläste der genannten Stadt und ihrer Umgebung. Im Jahre 
1846 gab er folgendes Werk heraus: Stuttgarfs Privatgebäude neue- 
 rer Zeit. In einer Auswahl von Baumeister Zellen Stuttgart 1846. 
5 Lieferungen, gr. fol.  
zeller, Friedrich, Maler von München, wurde um 1812 geboren, 
und an der Akademie daselbst herangebildet. Er malt Bildnisse in 
Miniatur, und in grösserem Formate in Aquarell. Diese Bilder 
sind sehr ähnlich und schön behandelt. Das Portrait des Grafen 
 Friedrich von Herberstein ist von Blasius Höfel für das Carolino- 
Augusteum in Salzburg 1850 gestochen, gr. ß. Dann malt Zelle: 
auch Landschaften und architektonische Darstellungen in Aquarell. 
Zeller, GCOIfg, Zeichner und Silberarbeiter von Innsbruck, hatte 
den Ruf eines geschickten Künstlers. Er fertigte schöne getriebene 
Bildwcrke. Starb zu Dresden 181i im 73. Jahre. 
Zeller, Hans David, Maler, geboren zu Ulm 
mehrere Kirchen in Würtemberg. Starb 1729- 
1690. 
arbeitete für 
Zeller oder Zeiler, Sebasuan, Maler, geboren zu Prag 1635, 
war in Rom Schüler von C. Maratti, und liess sich 1712 in seiner 
Vaterstadt nieder. In den Kirchen zu Prag finde! mag Bilder von 
ihm. Sartorius stach nach ihm das Bildniss des Grafen F. H. Wo- 
racziczky.   
Starb 1715311 der Pest. 
zßlüttl s Glimbüttläta, Maler, genannt Battista da Verona, war mit 
Paul Veronese Schüler von Antonio Badile. ahmt: aber dem er- 
steren so vollkommen nach, dass man die Werke beider Künstler 
verwechselt hat. Vasari V. 61 lobt ihn im Leben des Sanmicheli, 
hält ihn aber für Tizian's Schüler, weil Zelotti von diesem Meister 
jene Wärme der Färbung entlehnt hat, welche Paelo nur selten 
erreichte, Auch in rler Zeichnung fanden lemrge grossere Richtig- 
keit, als bei Paul Veronese, und Zeloth wäre jedenfalls demgelben 
gefährlich geworden, wenn er es verstanden helfe, sein Talent 
nach Gebühr geltend zu machen. So war er zuweilen Paoloü Ge- 
liülfe, und dann malte er meistens entfernt von grossen Städten, 
öfters in Dorfkirchen, in Casinos und Landhäusern, gewöhnlich 
in Fresco. Diese Malereien verrathen ein reiches Talent zur Com- 
position, und einen so_ {einen Sinn für Schönheit der Farbe, dasi 
Zelotti zu den vorzüglichsten Frescomalern seines Jahrhundert! 
gezählt werden muss. Lanzi nennt ihn den zweiten Paula, und 
glnubh (lass der erste nur schönere Köpfe gemalt. und durch grus- 
 sere Mannichfaltigkeit und Grazie sich ausgezeichnet habe._ 
Die Oelbilder dieses IYIeisters sind selten. In der Glllerleflar- 
rara sah Lanzi eine heil. Familie im Style Tizianä, und ZWEI im- 
Naglcfs Künstler-Lear. Bd. XXII. 17
        

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