Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Witsen - Zyx
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1825336
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1827778
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Zargoza , 
Antonio 
Zaxualer . 
Edler 
Zargoza, Antonio de, Maler, wurde 1660 Mitglied dFr neuen 
Akademie in Sevillg. jjcbar seine Leistungen verlautet umhin. 
ZElSGllkß, Joseph, Maler in Wien, ist Ehirch schöne" Aquarellbildex- 
bekannt. Darunter sind audh Bildnisse'(1847)- 
ZilSlngCf, 31011111) nennt man gewöhnlich jenen Meister, über 
wglghen wir unter M, Zagel ausführlich gehandelt haben. In (i. 
 luüiilnisserk Beschreibung der Ambraser Sammluigg in VVien wird 
ein verzierter Harnisch des Pfälzgrafen Otto Ilcäiiirich mit dem Zei- 
chen lVLZ. beschrieben, und dieser dem Matthäus Zasinger bei. 
gelegt. Der Pfalzgral" Vstarb 155g, und könnte den Harnisch um 
1515 habenvfertigen lassen. So weit aber reicht die Thäligkeit (leg 
MünchnenZngel oder Zasinger nicht, wenn nicht ein jüngerer 
M. Z. anzunehmen ist. 
Zastlera, Franz, Kupferstecimcr  YVien, wurde um 1818 geboren. 
Es finden eich schöne Stahlstiche von ihm, meistens Landschaften 
nach Geiger, Hansch u. A. Die Ansicht des Schlosses Puttendori" 
ist selten, dd der Fürst Paul Esterhazy die" Platte stechen liess. Das 
Bildniss der Fürstin Esterhazy stach der "Künstler nach Daßinger. 
Zatta 9, P-g Ktipferstuchcr, Vielleicht der Verwandte äes Buch- und 
Iiunsllzäp-dlers Anton Zatta, welcher um 1700 - 85 in Venedig 
 ßvar!   
Es fänden sich biblische Üarstellungen von ihm. 
Zätlillgßf , 
Martin Zuge] 
Zasingära 
oder 
Zauilaly, l, soll der Familiennahld des Malers Zollnni seyn. Ob 
aber die mit v-J. Zauffaly inv. et fecw bezeichneten Blätter wirli- 
Jicli von Zoßani herrühren, oder von einem Zauffaly, lassen wir 
dahingestellt. Unter Zoffani sind Sie verzeichnet. 
Zauner, Franz, Edler von Felpatan, Bildhauer, wurde 1746 Zu 
Kauns auf dem Kaunerberger im Oberinnthale geboren, und er- 
hielt dencrsten Unterricht_bei seinem Vetter Huren in Passau, 
Hierauf tirbeitete er zu Wien fünf Jahre im Atelier des Professur; 
Schlevtlterer, wo sich bei wenigen Hülfsnnitteln sein Genie einen 
eigenen Weg bahnte. Das erste selbstständige VVerk des Iiiinst. 
lers ist eine ßrunuenstatue im Hofgarten zu Schönbrunn, wo da- 
mals der Hofbildhauer Bayer die Arbeiten leitete. Zauner erbat 
sich beim Fürsten von liaunitz die Ehre , seine Kräfte versuchen 
zu dürfen, und das lYIodell wurde sogleich zur Ausführung in 
Stein bestimmt. Dieses Werk erwarb lilllJ uueh die Gunst der 
Kaiserin Maria Theresia, und die Folge davonlwar _177() ein Bei, 
scstipendium nach Rom, wo er 1781 einen Ruf an die k. k. Alqh 
demil nach Wien erhielt. Zauner erkannte das xnrmxerirte Wesen 
welches damals in der ylastischen Itunst herrschte. und er ver: 
wies seine Schüler an ein genaues Studium der Antike und der 
Natur. Er bezeichnete daher der Plastik eine bessere Richtung 
seine Bemühungen hatten aber keineswegs jenen Erfolgs dass mal; 
mit seinem Auftreten den Anfang einer neuen Aera der Bildhauer- 
kunst in N-lfien bezeichnen könnte. Zauner konnte sich der Cun- 
ventiuxxellenv Formen selbst nicht ganz entäussern, und wenn 
auch mehrere seiner Werke entschiedene Verdienste haben, St, 
waren sie doch nicht geeignet, das Anlga für die strenge, natur-
        

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