Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Witsen - Zyx
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1825336
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1827744
Znntagostino. 
Zanth, 
Ludwig 
VOII. 
221 
übte sich dann unter J. H. L. Meijefs Leitung in der Oelmalerei. 
Später unternahm er eine Reise durch Deutschland und Belgien, 
um Zeichnungen und Studien zu Gemälden zu machen. Von 1856 
an sah man auf den Ausstellungen in Dcvcnter und anderwärts 
vlele landschaftliche Bilder von ihm. Im Jahre 1358 ernannte ihn 
dxe Akademie in Groning zum Mitgliedes, in Folge der Lösung ei- 
ner Preisfrage über seine liunst. 
lantagostino , 
Santagostino. 
Kanten, Pieter van, Maler, geboren zu Leyclen 1746, 
durch schöne Bildnisse bekannt. Starb zu Rotterdam 
machte 
1315- 
sich 
Zan tll, Ltldwlg VOII, Architekt von Breslau, machte seine Studien 
in Berlin, und begab sich dann zur weiteren Ausbildung nach 
Paris, wo ihn der berühmte J. J. Hittorf aufnahm; 1m Jahrei1322 
begleitete er diesen auf einer Reise nach Italien, wodurch ihm zu- 
gleich Qelegenliett wurde, auch die interessnntesten Baudenkmale 
im südlichen Frankreich zu schauen, du llitturf seinen Weg datiin 
nahm, und in Italien falle merkwürdigen Städte besuchte. Nach 
einigem Aufenthalte in Rum und den Umgebungen besuchten die 
liiinstlcr Neapel und Pompeji, und dehnten ihre Reise iiber ganz 
Sicilien aus, wo sich ihnen ein reiches Feld öffnete. Sie zeich- 
neten alle merkwürdigen Bauwerke der alten classischen Zeit, so 
wie jene der späteren Perioden. Alsxltestiltnt dieser; fruchtbaren 
Studien ist ein Prachtwerk zd betrachten, welche; unter folgendem 
'litel erschien!   
Architecture antique de la Sicile, uu Recucil des plus interes- 
sants; monuxnents de Vitrchitecture des villes et des lieux les plus 
reniarquables de la Sicile ancienxie, mcsures et deesixics per J. Hit- 
torf et L. Zanth. Paris 1826_ m55. 5 Bände mit 180  Hupfern, 
r. ful.  
g Gleichzeitig erschien auch ein SVerk über die moderne Archi- 
tektur in Sicilien, welche als Fortsetzung des obigen dient: Ar- 
chitecture moderne de la Sieile, ou Ilecueil clesl plul beaux monu- 
ments religieux, et des Ödifices pnblics et partieuliers etc. mes. et 
dass. par J. Hittorf et L. Zanth. Avec T6 pl. Paris 1355, roy. fol. 
 Hittorf kehrte 1824 aus Italien zurück, und fand in Paris einen 
entsprechenden Wirkungskreis, Zanth fuhrt aber fort. sein Porte- 
feuille mit Zeichnungen zu vermehren und das Gebiet seiner Kunst 
nach allen Richtungen zu durghforschen. 'Die Anzahl seiner Aqua- 
rellbilder und architektonischen Entwürfe ist selir-berleutenrl. 1m 
Jahre 1858 unternahm erxeine [leise nach Frankreiclrimd England, 
wo seine Leistungen ausgezeichnete Anerkennung fanden. Im Saale 
des Instituts brittischer Architekten stellte er einige architektoni- 
sche Bilder 'aus, welche im Oktoberfcste des Civil engineer und 
architects Journal zu seinem grosseu Vortheil vor denen englischer 
Meister beriicksichtiget wurden. Das lloyal Institute ernannte ihn 
auch zum Mitgliede. Kurze Zeit vorher wurde er "Mitglied der So- 
ciete libre des beaux-art-s in Paris, und. das Bulletin derselben 
spricht sich über seine Leistungen mit ausgezeichnetem Lobe aus. 
Seinen Wirkungskreis als praktischer Architekt fand er in Stutt- 
Sarlg Er baute das 'l'heatcr in Canstadt. Im Jahre 135g brßßhiß 
er eine Aquarellzeichnung desselben zur Ausstellung, welche mit 
{Ilßßelfßrdentlicherxi Beifalle aufgenommen wurde. Der B811 iif 
im reinsten Style geführt, so wie überhaupt alle seine Werke ei- 
nen geliiutcrten Geschmack verrathexi, und den feinsten Sinn für
        

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