Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Witsen - Zyx
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1825336
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1825626
YVitlzack , 
August. 
{Vitzalui , 
Carl August. 
Schülern ist J. A. Iiepeller besonders bekannt. In MeusePl neubn 
lYliscellen II. 251 ist viel Wesens von ihm gemacht, man nennt ihu 
aber Wibber. Starb zu Imsl 1810. , 
VVIÜZÜCR, ÄllgLlSt- Bildhauer zu Berlin, stand um 1850 unter Lei- 
tung des Prulessurs Tiecls. und entwickelte ein glückliche: Talent. 
Er fertiger schöne Purtraite nach der Natur. Auch verschiedene 
lsleiuere Statuen und Gruppen sind von ihm bekannt. Ein Ball- 
l'iingci' in Bronze 1mm 154i in den Besitz des Präsidenten von 
Arnim. In demselben Jahre brachte er auch einen Ilallscliläger 
zur Ausstellung, und fortan andere schöne Bildwerke kleinerer: Art. 
Witz, Emanuel, geboren zu Biel (Schweiz) 1717, war Anfangs 
Schreiber, und erhielt dann von H. Huber in Bern ungenügenden 
Lnterricltt im Zeichnen, bis er 1758 ohne Unterstützung die Reise 
nach Paris antrat. Hier setzte cr unter Leitung des Malers Gal- 
luche seine Studien in der k. Akademie fort, erwarb sich aber auch 
die Zuneigung von Buchardon, Boucher, CGZCSyNGlUlTB und C. 
Yanlou, welche damals als lYIeister ersten Ranges galten. Er folgte 
ihrer Richtung, hatte aber nicht gleiches Gliiclt , wie jene Maler, 
welche als Repräsentanten des gänzlichen Verfalls der Huustjn 
Frankreich betrachtet werden. Witz malte Portraite, historische 
Darstellungen und Genrebilder, und verweilte drei und zwangzig 
Jahre in Spanien und Portugal. In Spanien malte er eine Menge 
von Bildnissen hoher Personen, und selbst solche von Mitgliedern 
des Hofes, hatte aber bei seiner Rückkehr die Erinnerung an 
viele Widervviirtigkeiten. Durch falsche Anklage verfiel er sogar 
der Inquisition, und die schlechten Zahler waren froh , seiner lus 
zu werden. 1m Jahre 1765 betrat er wieder den heimathlichen 
Boden. und malte fortan in der Schweiz Bildnisse und ltistorischß 
Darstellnn en. Fiissly erzählt in seiner Geschichte der vorzüglich- 
sten liiinstiiler der Schweiz V. O6  95 viel aus dein Leben diese! 
redlichen und geniigsamen lYlannes, welchen er kannte. Starb 1805. 
Lips hat sein ßildniss gestochen. 
WIIZQIII, Carl August, Landschaftsmalcr und Iiupferstecher, 
wurde 176g zu Dresden geboren, und in der Armenschule erzo- 
gen. Anfangs zeichnete er auf der Akademiehnter Leitung des 
Unterlehrers llrlietzsch, kann dann zu Casanova, und widmete sich 
endlich im Atelier Canada's der Landschaftsmalerei und Radirliunst. 
Von t78?-- 96 diente er im Artilleriecorps, aber ohne (lie Kunst zu 
vernachlässigen, so dass er 1793 zum akademischen Zeichenmeister 
ernannt wurde. Er cupirte auch mehrere Gemälde von J. Rosa, 
Ruyidael, van de Velde, Pynacker, EverdingentMouchlei-Qn und 
Iilengel. Dann malte der hunstler auch verschiedene Prospekte 
nach der Natur 1D Ocl und Aquarell, so wie Landschaften mit. 
Vieh. Sehr zahlreich sind seine Zeichnungen in Sepia und Aqua- 
rell, (leren er dann im Iiupler radirle. Die Umrisse sind meistens 
schwach geätzt, da die Blätter getuscht und llcissig ausgemalt wur- 
den. Anfangs ahmte er hierin dem Aberli nach, später aber wurde 
auf diese bunten Ansichten grössere Sorgfalt verwendet. Auch in 
Aquatinta lieferte er mehrere Blätter.  
Dieser Iiünstler begab sich 1'815 von Dresden nach Schlesien, 
und machte um 1816 seinem Leben durch die Kugel ein Ende. 
I) Ein Bauer, nach Toorenvliet in Aquatinta ausgeführt, 4-  
2) Die Verkündigung an die Hirten, VVouvei-man p. C. A.Wl- 
tzani m. Schönes Aqualiutablatt, gr. qu. fol.
        

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