Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Witsen - Zyx
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1825336
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1827128
Wyon , 
Maria 
Elisabeth. 
Wyon , 
Thomas. 
1 59 
sprechende Aehnlichkeit zu verleihen. Im Jahre 18152 modellirte 
er das Bildnis: des Königs von Preussen nach dem Leben. Der 
König war damals in London, und der Künstler benutzte diese 
Gelegenheit zur Anfertigung einer Denkmünze. Diese Medaille 
hat die Legende: Sponsor et Hospes Januar 1842. Im Jahre 1845 
fertigte er eine Medaille auf den Besuch des Kaisers Nicolaus von 
Russland in London. Auch das Bildniss dieses Monarchen ist von 
grösster Aehnlichkeit. Später mudellirte Wyon die Bildnisse der 
Königin Victoria, des Prinzen Albert, und der königlichen Kinder 
nach dem Leben. Diese Bildnisse beniitzte der Künstler zu Me- 
daillons. Auf der Ausstellung im Krystallpalasle sah man ein Ju- 
welenkästchen in versilberter Bronze, nach der Zeichnung von L. 
Gruner für die Königin von England ausgeführt. Es ist mit den 
erwähnten Bildnissmedaillons verziert, und von der feinsten Ar- 
beit. Dann schnitt Wyon auch die Stempel zu einer Preismedaille 
der Industrie-Ausstellung in London 185i. Britania belcränzt in 
Gegenwart der Welttheile den Gewerbfleiss. 1m Abschnitte steht: 
Hie Lauri dulcior usus.   
Wyon ist Hofmedailleur der Königin Victoria. 
Wyon, Maria Elisabeth, Bupferstechcrin, die Tochter des Eberh. 
Wyon, war bereits 1758 thätig, und huirathete 1750 einen gewissen 
Lamblotte, so dass sie von dieser Zeit an unter dem Namen ihres 
Gatten vorkommt. Sie stach Andaehtsbilder, Titelblätter, Wappen 
etc. Diese Blätter sind nicht viel besser, als jene ihres Vaters. 
Merlo verzeichnet einige. 
l) Wahre Abbildung des in der Stadt Lynn über 300 Jahr 
befindlichen miraculöseu Crucifix-Bildel. M. E. Wyon fg. 
Cul. fol.  
2) Ansicht der Stadt Cölu (Colonie, Agrippina). Wyons fec. 
Co]. Schmal qu. fol. 
VVyOll, Peter, Stempelschneider und Iiupferstecher zu Cöln, stand 
daselbst als Graveur in Diensten des Churfürsten. Seine Thätig- 
keit in um 1727 --65 zu suchen. Die Blätter dieses Meisters sind 
untergeordneter Art, und stehen nicht höher, als jene von Ever- 
hard. Dann schnitt er auch Münzstempel mit dem Bildnisse der 
Churfürsten Clemens August, und Maximilian Heinrich von Cöln. 
Eine Schaumünze von 1742 zeigt das Bildniss des Kaisers Carl -VII. 
und die Ansicht von Cölu. Ueber diese und andere Münzen von 
Wyon s. WallraPs Beschreibung der Nlerläschen Sammlung, oder 
im Auszuge Merlo, Kunstwerke und Künstler in Coln, S. 541. 
vVyOn, Peter, Madailleur, war mit seipexn _Bru_der Thomas in du? 
zweiten Hälfte des 18- Jahrhunderts Ihußlymmgham _thätig,fwo 
beide Künstler Ruf geflossen. Noch vorzuglwher aber 1st ein jün- 
geru- Pgtgf Wyorf, am Nachkomme fies? emgn, oder des anderen 
der genannten Künstler: Es {inden_ s1ch_ schone englische Sqbgu- 
münzen von ihm. Wilham Wyon 1st sem Sohn. Siarb um 1825- 
Wyßll, ThOmüS, Medailleur, der Bruder des obigen Peter Wyon, 
gründete seinen Ruf in Birmingham, begab sich aber zu Anngg 
unsers Jahrhunderts nach London.   
Sein gleichnamiger Sohn fertigte in London einige schöne 
Medaillen, darunter eine solche auf den Herzog von Wellington; 
Er starb 1817 im 25. Jahre. 
        

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