Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Witsen - Zyx
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1825336
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1826947
Wyatt , 
läiatthew 
Coats. 
Wyan n. 
Phifilmp. 
144 
fWyatt, MütthCW Coats, Bildhauer zu Londonfder Sohn des 
Malers M. C. Wyait, welcher ufn 1806 sich dureh Bildnisse ba- 
kannt machte, äussorte schon früh entschiedejiie Vurliebe für die 
plastische Kunst, und es gelangten ihm schon vseine ersten Ar- 
beiten in Gyps in solchem Grade, dass _d8I'_IlODlg Georg  
das Augenmerk auf den jungen Iiunstler richtete." Zu seinen fru- 
heren ÖFfentlichen Werken vodßedeutungängehort das Cenota. 
phium der Prinzessin Charlette in der alter_i_Capelle des Sehlusi- 
ses in YVindsor, eine Gruppe von Statueuin Marmor, YYClClw 
1825 vollendet wurde. Auch eine schöne Gruppe des heil. Georg 
mit dein Drakälieii bestellte derliönig für das Windsor-Castle, die- 
ms igiyi-crk ist aber nicht vollendet worden. 'Von Grabmälern ist 
jenes der Ilerzugin von Ruflarid in Belvoir-pnstvle besonders ge- 
iiiriesen, und nicht geringeres Lob erwlarben iliidauch einige ba- 
iunslatuen. Von gFÖSSBTBF Bedeutung sind aber die monumentalen 
VVerlie des Künstlers in Erz. _Auf Pall-Mall-East in Chariug-Cross 
wurde 1356 seine Reiiterstatue. des Königs Georg äll. ärrichtet. Der 
rstc Guss misslan wodurch dem Künstler ein cha en von 1000 
a; Sh zuging paäineiterbiikl ist, 12 F._ hoeh, und SIClIIIHHUf-elllßlll 
3 Fllsß hohen Picdestal. Wenn auch nieht eines der grossten eng- 
lischen IiiiHIIgSIIIOIIUIIIEDlGf-IÄSFÄ es doch eines dem schunsten, und der 
Iiiinstler hat gezeLgt, dass auäxh Cllilä moclxjze-nisl- Cusiuiirzäi einäm 
im iusanten Bilde enutzt-wcrc en ann. enii er e rieii et as 
Nrilsnn-Monument aufeineme Platzeün Liverpgool, ebenfaäls ein 
VVerl; in Bronze. Das colossalste und grossartigpte Monument aber, 
welches London von YVyatt besitzt, ist die eliernc lieitcrstaiue des 
Ilcrzogs von Wellington, welche 1840 8m Elldlß llßS Hydepark dem 
Apslcy-liouse gegenüber aufgestellt wurde. Dur Lleld hatte bereits 
ein Denhnial von Chantreyy, welches vor der Banli sich erhebt; 
üllCillidlßäßS YVerl: gefiel nicht, und somit wurde-eine neue Sub- 
scripiiun eröffnet. lin Jahre 1858 wurde des "Werk dem Meister 
VVyatt übertragen, welcher mit seinem _S0hne Jrames drei Jahre am 
{Modelle arbeitete. "Vvelliiigton sitzt mit dem (lommandostzlbe auf 
seinem Lieblingspferde UCUPBXIlIEgEIIyI welches er in den-Schlacht 
von Waterloo ritt. Auch dasg Cosliini ist dasselbe, welches er da- 
mals trug. Das Reitcrbild  auf dem Piedestal eine Höhe von 
52117., und wiegt 50,000 englische Pfund. Zum Giisse, wurden Oefen 
ebaut, ivelche 2000 Pfund Erz auf" einmal schmeißen. Der Iiilinst- 
fer erhielt für die Arbeit Oüllllraäiitmääßlg 50,000 PllhSt. Wyatt ver- 
ewigte durch dieses Werk seinen Namen als Künstler und Erzgios- 
5er. Die Aehnlichkeit des Reiters ist überraschend, und. das Plerd 
eben so schön geformt als lebendig aufgefasst.   
Vvyütll, Mütthßßv Dxgby, Architekt und Zeichner, _machte seine 
Stüdien auf der Alaadeßliß i" London, vlfßdubegqb sxeh dann" zur 
weiteren Ausbildung nachÄmlien. _Er zexehrfetz xn diesem Lande 
eine grossa Anzahl von nuttelalterlxchen (webzliurlen. _Diese Blätter 
bilden treHIiche Aquarcllgexnälde. Dann zexclnnetecr auch viele 
Mosaikbilder, welche durch prächtige Chromlolilhographien be- 
kannt sind, unter dem Titel: Specimens of the gcometrical Mo- 
saic uf the middle Ages. 21 Chfvmßlitb- PIMCS 41ml an Essay un 
the history of the Art. London 1848, fol.  
Wyau, Phlllpp , Architekt, Benjaminis Bruder,- gehört mit diesem 
zu dellienigen englischen Künstlern, welche der Heidenarchitelstur 
ihr Opfer bringen, wofür sie die Romantiker verlietzern. Wir ha- 
ben auf dieses Verhältniss im. Artikel des James Wyatt hingewie- 
sen, sowie bei amlcrexi Gelegenheiten. Wyntt baute 1825 im Aul-
        

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