Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Witsen - Zyx
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1825336
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1826880
Wurzer , 
Johann 
Wilhelm. 
Wurzinger , 
Carl. 
135 
unter weiblichen Gestalten. In Erfindung und Formengebung er- 
kennt man einen manierirten Meister, der Erzguss ist aber merk- 
würdig. Das Werk wie t 82 Zt., und wurde 155g vollendet. In 
Doppelmayefs bist. NacEi-ichten, und in Böcklefs Achiteetura cu- 
riosa nova ist es abgebildet. Auch ein einzelnes Blatt findet man: 
Hujus fontis Latices ab imis fundamentis restaurati sunt sub mu- 
nere aedilitio. P. V. Loeffelholz. 
Im Jahre 1600 wurde YVui-zelbauer nach Pra berufen, wo er 
einen Brunnen mit Venus, Cupido und einem Deäphin in Erz. ans- 
führte. 
Auf seinem gestochenen Bildnisse steht: Benedikt Wurzelbauer 
verschied A0. 1620. fol. Diese Schrift wurde aber erst später auf- 
gestochen. Ein Bildnis: in 8. trägt die Jahrznhl 1585. 
Sein Sohn Johann war ebenfalls Bildner. Er fertigte 1654 
das eherne Denkmal des schwedischen Generals Hastver in der 
Dominikaner Kirche zu Nürnberg. Der General erscheint in Le- 
bensgrässe. Früher (1618) goss er die Fontaine im Rathhause. Sie 
ist mit einem Kinds auf dem Delphin geziert. Im Jahre 1644 liess 
der Domherr Ph. Rud. von Fronhofen HI Würzburg für den Dom 
daselbst ein Standpult mit Heiligenbildern von ihm in Erz ausar- 
beiten. 
Vvllrzßr, Johann Vvllllßlm, Bildhauer, geboren zu Bamberg 
1775, war der Sohn des 1800 verstorbenen Bildhauers Carl Wur- 
zer, von welchem sich Grabmonumente und l-lolzsculpturen finden. 
Er war Schüler von R. Bons in München, und trat 1797 in Bam- 
berg als ausiibender Künstler auf, wo er in einer Reihe von Jah- 
ren viele Werke ausfiihrte. Er fertigte Statuen zur Zierde von 
Gärten, Crucifixe in Holz und Elfenbein, Altäre mit Statuen und 
Basreliefs in Holz, Grabmonumente in Stein, Büsten u. s. w. Sein 
Werk sind die Crucifixe auf dem Gottesacker in Bamberg und zu 
Schesslitz, welche er 1829 ausfiihrte. Damals fertigte er auch eine 
Bronzebiiste A. Dürefs. Ueber seine früheren Arbeiten s. JäePJs 
Pantheon. Der von diesem Schriftsteller erwähnte l-lochaltar des 
Domes zu Barnber wurde seit. dieser Zeit glücklicher Weise ent- 
fernt. In Helleüs gericlit über den Kunstverein in Bamberg 1845 
kommt er noch unter den Mitgliedern vor. 
Auch sein Sohn ist Bildhauer. 
VVUTZCP, 3101181111, Maler, geboren zu Siegsdorf 1762, übte seine 
Kunst m Salzburg. Er malte Landschaften und Blumenstiickc. 
Starb X841. 
Wurzer , Landschaftsmaler, war um 1750 in Wiken 
verschiedene Ansichten aus Oesterreich. 
thätig. 
Er malte 
Vvurzlngcr, Carl, Maler zu Wien, machte seine Studien an der 
Akademie claselbst, und begab sich dann zur weiteren Ausbildung 
nach Italien. Später trat er in- Wien als ausübender Künstler aul", 
wo er zu den vorzügllchsten Meistern der neueren Schule gezählt 
wird. Auf der Kunstausstellung 1844 sah man von ihm ein schli- 
nes Bildniss des Feldmarschalls Grafen von Hhevenhiller-Metsch. 
Auch noch mehrere andere Bildnisse hoher Herrschaften sind von 
Wurzinger erualt. Seine historischen Darstellungen finden nivlll 
geringeren ieifall. Er wählt seine Stoffe aus den heiligen Ur- 
kunden der Bibel, oder in den Annalen der österreichischen Ge-
        

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