Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Witsen - Zyx
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1825336
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1826736
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Wright , 
Michel- 
Joseph 
Ednin. Ein sitzender junger Mann in Betrachtung über Bei; 
tion Minstrel I. I6. Gelchabt von J. R. Smith, gr. qu. ful. 
An Iron Forge. Das Innere einer Schmiede, geschabt von R 
Earlom. Capitalblatt. roy. qu. fol. 
A Blacksmiihü Furge. Die Hammerschmiede, gesebabt von R 
Earlom, 1771. Das Gegenstück zu obigem Blatte. 
An Hermit. Ein Eremit in der Höhle bei Lampenlicht. G0. 
scliabt von N-V. Pelher, gr. qu. fol. 
The Alchimist. Der Chemiker im Laboratorium. Das Gegen. 
stiick zu obigem Blatte. 
The Statuary. Drei Männer bei der Statue des Borgbesisclien 
Fecbters bei Lichtbeleuehtuug. Geschabt von WV. Pether, roy. qmful 
Die Akademie. Schüler zeichnen bei Lampenscliein nach der 
Statue einer Venus. Das Gegenstück zu obigem Blatte. 
A Farricr's Shop. Die Landscbmiecle, geschabt von W. Petber, 
r. u. fol.  
g (lEin Jüngling mit den beiden Schwestujn unter einem Baumo. 
wie sie ein Lamm liebkosen. Geschabt von V. Green. gr, fol. 
William und Max-garelb, geselmbt von J. R. Smith, gr. qmfo], 
A CandlelLight. Zwei Mädchen, welche beim Kerzenlicht 
eine Katze bekleiden. Gescliabt von T. vVatsnn, gr. fol. 
The death Solclier. Ein VVeib mit dem Iiinde vor einem er- 
scblageneil Soldaten. Gen. von J. Heath, r. qu. fol. 
Diese Darstellung hat auch Diclsinson ingLavismanier gestochem 
Miss Iiitty, Mädchen bei Lampenbeleuclitung. Gesclxabt von 
Watson, fol. 
Wflght, JÜSePh llillChel, Maler, ein Schotte von Geburt, kam 
als Jüngling von-16 Jahren nach London, undnzachte sich dann 
in Rom so vurtheilhaft bekannt, dass ihn 16548-(58 Äkidßmiß von 
S. Luca zum Dlitgliede ernannte. Davon hatte Orlandi Kunde, e, 
nennt aber den Künstler Michele Bita. Nach seiner Rückkehr 
trat er zu London als Bildnissmaler auf, und machte solches Glück, 
dass G. Iineller erst in Wrighfs hohem Alter den ersten Hang lJg. 
hzxupten konnte. Im Jahre 1672 malte er für Sir _Robert Vyner das 
Bildniss des Prinzen Rupert in Rüstung mit frinZöSiSCher Pßrfüßke, 
in Lebengrösse. Auf diesem Bilde steht: Jo. Michael Wright. Lund. 
Pictor regius pinxit1672. Walpole sah es noch im Besitze de; 
Bestellers. Die nueislen Portraite dieses berühmten Prinzen sind 
aber nach Iinellcr gestochen. In der Guildhall (Cuurt of Culnmu" 
Pleas) sind llildnisseivon den dannals amtirexirlen Richtern, worumex. 
sich jenes des Matthew Haie auszeichnet. Zu den fIZlllPlWCfl-sßll des 
Iiiixxstlers zählt aber Wulpole die Bildnisse eines schottischen Lord, 
und eines irischen "Iory, beide lebensgross im Nationalcostunm, und 
in mehreren Wfiederholungen vorhanden, Ehedein m Windsor, 
"jetzt in der Gallerie zu Hamptoncourt ist das Bildmss des Schau_ 
spielers John Lacy in drei verschiedenen Rollen, und 1672 genial; 
Wright malte auch das Bildniss des Herzogs von Cambridge, de; 
Sohnes Jakob IL, und ein Deekenstiicla in Whitehall, welches 1697 
beim Brande zu Grunde ging. Im Jahre 1686 begleitete VVrigh; 
den Grafen Castlemaine nach Italien, welcher eine Botschaft an 
(len Papst halte. Diese blieb aber ohne Erfolg, was den Künstler 
nicht hinderte, eine poulphafte Bcsclireibun der Reise in italienL 
scher unrl französischer Sprache hcrauszugeien. Hierauf suchte 91- 
um die Stelle eines Huünales des Königs von Schottland nach, e; 
  wurde ihm aber ein ewöhnlicher Maler vorgczo en. Sein Stern 
war damals bereits eläoschen. Im Jahre 1700 stnrl: der Künstler.
        

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