Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1830190
Wahl , 
Joseph. 
WVahlbom. 
Sl 
des Rad. Philipp Wahl wurde er Miinzeisenschneialer beim fürst- 
lichen hannoverischeu Bergamte zu Zellerfeld, uud behauptete diese 
Stelle noch 1736.  
Wahl; JOSCPh. Bildhauer zu Strassburg, wendete fast seine ganze 
Thäligiieit dem Münster der genannten Stadt zu, indem er einen 
grossßn Theil des reichen Figurencyelus an diesem Prachtwerke 
dCHlSCher Kunst wiederherstellte. Sein gleichnamiger Sohn setzte 
das Werk fort. Wahl sen. starb 1855 im 75. Jahre. Der Sohn 
wurde 1305 in Strassburg geboren. 
Wahl: Jühann Salümün; Maler zu Copenhagcn, stand in Dien- 
sten des Königs von Dänemark, und machte eich-durch eine grosse 
Anzahl von Biidnissen bekannt. J. M Preissler stach jenes des 
Königs Christian VL, und der liönigiil Juliana Maria. Diese Bil-_ 
der, so wie solche von anderen Mitgliedern des k. Hauses, sind 
in der k. Gallerie und in den k. Schlössern. J. J. Haid stach das 
Bildniss des Musikers J. Matheson. In der Gallerie zu Copen- 
hagen sieht man auch das Portrait des alten Norwegen". Dralien- 
gerg, welcher 1772 im 146. Jahre starb. Wahl ging aber 1705 mit 
0d ab. 
Wahl, Rudülpil  , Madailleur, kam 1712 in die Dienste 
des Herzogs Johann Wilhelm vonSachsen-Eisenach, und fertigte 
im fulgenden Jahre eine Medaille mit dessen Bildniss. Im Verlaufe 
der Zeit schnitt er auch noch mehrere andere Stempel zu Denk- 
münzen, namentlich für den englischen, nassauischeu und braun- 
schvveigischcu Hof. Im Jahre 1'161 wurde er Miinzeisenschizeider 
bei dem laut-fürstlich hannoverschen Bergamte in Zellerfeld, scheint 
aber nicht lange mehr gelebt zu haben. 
Wahl, Wilhelm, Maler zu Gasse], wurde um 1810 geboren, und 
an der Akademie claselbst heranwebildet. Später unternahm er Rei- 
sen in Deutschland, und besuclinte auch Italien, bei welcher Ge- 
legenheit er sein Portefeuille mit schönen Zeichnungen bereicherte. 
Unter diesen sind mehrere Blätter in Aquarell. von grosser Kraft 
der Farbe. Wahl malt Bildnisse, Idealliguren. Scenien aus dem 
Vullisleben und Landschalten mit Figuren undxThieren. 
WHlIllJCTgSSOU, Male-r zu Stockholm, wurde uns 1340 
Er malt Genrebildcr, welche grosaen Beifall finden. 
bekannt. 
vvahlbüm, Maler, wurde 1810 In Stockholm geboren, und Anfangs 
zum Bildhauer herangebildet, als welcher er ein bedeutendes Ta- 
lent entwickelt hatte. Seine plastischen Werke sind gut modellirt, 
und bieten schöne Formen. Doch haben auch seine Malereien 
Verdienst. Er n-iihlte mit Vorliebe starlshewegte Scenen, suchte 
aber das heftige Gefühl in theatralischen Stellungen und übertrie- 
bener Mimik darzustellen. Mehrere seiner Bilder sind der Vater- 
ländisehen Geschichte entlehnt, andere der Bibel. Ein schönes 
Gemälde von 1335 stellt die Gemahlin des Königs Gustav Adolph 
vor, wie sie vor dessen Leiche in Schmerz versinkt. Später malte 
er die Cathmina Maansdatter (Gemahlin des Iiünigs Erik XIV. 1569) 
in der Verbannung, und wählte die Scene, wie sie ihre Iiinder 
wieder findet. Die Zahl seiner ElTehtbilder ist schon ziemlich be- 
dßlllelld. und sie sicherten ihm den Ruf eines der vorziiglichslßn 
schwedischen Maler. Man setzt ihm nur Söderberg und Wilien- 
bei-g an die Seite. Auch viele Zeichnungen findet man von ihm, 
Naglefs Künstler-Lax. Bd. XXI. 6
        

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