Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829398
Vouillemont, Sebastmn, Zeichner und Kupferstecher, geb. zu 
Bar-sur-Aube um 161W), war Schüler von Daniel Iiabel, und übet 
seine Kunst mehrere Jahre in Rom. Es ünden sich scliätzbare 
Blätter von ihm, sowohl lladirungen als Grabstiehelarbeiten. Sie 
sind mit seinem Namen, mit den Initialen desselben, oder mit dem 
Monograxnm VS. bezeichnet. Das Tudesjahr des liiiilstlers ist un- 
bekannt. 
Die Blätter dieses Künstlers verdienen Beachtung. Sie kolu- 
men auch nicht häufig vor. 
1) Bildniss der Herzogin Vittoria a Rubore. S. Vouillemunt 
sc. 1057, fol. 
 2) Jenes des Geschichtschreibers de Thou, nach du Moustier, fol. 
5) Francesco Barberini (nicht Nic. Pucci), schreibend. Titel- 
blatt zu dessen Documenti d'Amore, mit dem Zeichen des 
 Stechers. Nach N. Puussin, gr. 4. 
4) Die Anbetung der Könige. Nach RafaePs Tapete, qu. fol. 
l 5) Der Bindermurd, nach llafaePs _Tapete in drei Blättern von 
1641, gr. fol. Auf dem einen dieser Blätter ist das Wappen 
 von Castrouillan.   
Ö) Christus erscheint der Magdalena als Gärtner, nach RaFacPs 
Tapete, fol. 
7) Chfristuis lbei den Jiingern in Emaus, nach RafaePs Tapete 
1642 , b - 
8) Die heil. Familie. Maria hält neben Joseph. das Kind auf 
dem Schoosse, und Johannes reicht. ihm die Rolle mit dem: 
Ecce agnus Dei. Nach Rafael, mit Dedieation an Mar. iLu. 
dovica d'Orleans, fol. 
 g) Der Parnass, nach RafaePs Gemälde in der Stanza della Sog- 
 natura im Vatikan, gr. qu, fol.  
I. Vor aller Schrift. 
II. Mit der Schrift. 
10,) Maria mit dem auf einem Kissen. liegenden Kinde, nach 
Parmeggiano , fol.  
11) Die Vermählung der heil. Catharina, nebst Joseph und St. 
Catharina, Nach Albani, fol. 
12) Die heil. Familie, nach A. clel Sartn, fol. 
15) Der kleine Johannes, welcher dem Jesuskinde die Füsßß 
küsst, nach G. Reni, ful.  
 Nach der gewölnilichen Angabe um 1625, aber sicher frü- 
her, da der Künstler schon 1658 in Florenz bekannt war. 
Naglcfs Künstler-Lax. Bd. XXI. 1
        

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