Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1830017
Wagner , 
Johann 
Jakob. 
63 
Eine Folge von 6 Landschaften, C. A. Richter fec., qu. fol. 
Eine Folge von 4 bergigen Landschaften mit Bauernhüttan. 
C. P. Schallhas sc., qu. fol. 
folge von 6 Blättern von Thirschlsy radirt, qu. 8.  
 folge von 2 Blättern: Die Eremitage, das Zauberschloss. A. 
Zins-s; w, qu. m1. 
tlfnlllge von Landschaften mit Ruinen, radirt von Schumann, 
qu. o . 
Eigenhändige Radirungen. 
Man schreibt diesem Künstler einige radirte Blätter zu, welche 
sehr selten vorkommen. Sie sind als malerische Versuche zu be- 
trachten. 
1) Studienhlatt mit zwei Militäirscenenl, oben attakirende Hu- 
saren und Dragoner. unten Croaten beim Bivouac, 8. 
2) Kleine Landschaft mitßaumgruppen und einigen Hütten 1765, 
qu. 12. 
3) Landschaft mit einer Hütte auf dem Hügel. Vor derselben 
ein Mann. Ohne Namen, qu. 8. 
4) Felsige Landschaft mit Wasserfall, sehr zart radirt, und 
ohne Namen, 12- 
5) Landschaft mit einem Bauernhaus: bei grossen Bäumen. Vorn 
auf dem Wege ein Hirt mit Kühen, qu.  
6) Der Hirt zu Pferd drei Ochsen auf dem Wege vor sich her- 
treilaend. Weiter hin sind grosse Bäume, ein Verhack und 
Hütten. Links vorn am Berge steht der Buchstabe W. qu. 8. 
7). Die Schatzgräber in einem Gewölbe. Der eine hält die bren- 
nende Fackel in der einen, und das Grabscheid in der an- 
dern Hand. I. G. W. inv. et fec., fol. 
3) Gebirgslandschaft, links hohe Felsen, rechts vorn Fichten- 
biiuxne. Ohne Namen, gr. fol. 
9) Gehirgslandschaft mit einer Wasserleitung, welche über eine 
Felsenkluft hingeht. Links vorn am Canal, welcher den 
Wasserfall bildet, ist der Hirt bei seinem Weihe. Ohne 
Namen, gr. fol. 
Diese "beiden Blätter waren im Winklerschen Cabinet unter 
den Radirungeu des Meisters geordnet, und in Farben aus- 
geführt. 
Vvagnßr, Johann Jül-(Ol), Maler von Eisenach, war an der Por- 
zellan-Manufalttur zu Meissen bethätiget, aber als Künstler ohne 
Bedeutun . Desswegen musste er zu Hause die häuslichen Arbei- 
ten verriciten , und seine Gattin Maria Dorothee, geborne Die- 
trich, sass an der Staffelei. Er war der Vater des berühmten Juli. 
Georg Wagner, und starb um 1780 als Vorsteher der Porzellan- 
fabrik in Meissen. 
Wagner, Johann Jalwl), Zeichner und Kupferstecher, wurde 
1760 zu Leipzig geboren, und von Oeser unterrichtet, bis er un- 
ter Bausc-fs Leitung trat, um sich der Iiupferstecherkunst zu wid- 
men. Es finden sich viele Blätter von ihm, meistens landschaftliche 
Iladiruxigen, dann auch Portraite, historische Darstellungen, Vi- 
gnetten, und Blätter in verschiedenen Kupferwerken. Ein Theil 
seiner Werke ist schätzhar, anderen aber sieht man die geringe 
Bezahlung an, welche er für seine Arbeit hatte. Dann gab e!" 
auch Unterrichtswerke heraus: Der vollkommene Landschaftszelch- 
ner, oder Darstellungen, auf die leichteste Art Landschaften phljß 
Beihülfe eines Lehrers vollkommen zeichnen zu lernen. Leipzig 
1803  18- ful.
        

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