Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829981
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Wagner , 
Heinrich. 
NVagner, 
Nürnberg 1705, 1'. 495, wird. er ein alter berühmter liiinstler gc. 
nannt, der in Gyps und Metall zu giessen verstand. XVir sahen 
ein Basrelief lIl Erz mit einer mythologischen Darstellung, welches 
mit H W. bezeichnet ist. Darunter könnte Hans Wagner zu VCP_ 
stehen seyn.  
Wagner, HCIIlflCll, Maler von Dresden, machte seine Studien auf 
der Akademie in München, und lebte daselbst mehrere Jahre als 
ausiibender Künstler. Er malte Bildnisse und historische DälrstqL 
lun en, und befasste sich auch mit der Lithographie. XVir ver- 
danien ihm folgendes Werk: 
Trachtenhuch des Mittelalters, eine Sammlung von Täaehteh 
VVafTen, Geräthen u. s. w. nach Denkmälern. 6 Ilefte mit 43 '13: 
äcln, gezeichnet und lithographirt von H. Wagner. llrlünchexi 1350 
is 1352, qu. ful.  
Wagner, Jakob, Kupfer-Stecher zu Augsburg, ist durch viele mit 
telmässige Blätter bekannt, welche grösstentheils als Cupieu zu 
betrachten sind. Die Mehrzahl besteht in religiösen Darstellxuh 
gen, dann in französischen Genrebildcrn. Starb um 1771. . 
Vvälgnßr, Johann, Maler, geboren zu. Hanau 1304, machte 15:26 
seine Studien auf der Akademie in München , und lebte daselhsk 
mehrere Jahre als ausübender Künstler. Er malt Genrebilder und 
Landschaften. 
Wagner, Johann Baptist, Maler von Emdingen in B_aden, machte 
seine Studien in München, und starb daselbst 1856 1m 41. Jahre, 
Wagner Johann B3 ÜSII; Bildhauer zu Cöln war daselbst Schii- 
1er vomä Ch. Stephan ,Pund arbeitete noch 1849, in 4856611 Alüliey, 
Es finden sich schöne Holzschnitzwerke von 111m. 
Wagner, Johann Daniel Lebrecht Franz, Maler, gewöhnlich 
lFranz Wagner genannt, wurde 1810 in Berlin gßbßrßll, und an 
der Akademie daselbst herangebildet. Er stand unter Leitung des 
Professors Hensel, welcher das glückliche Talent dieses Klingt; 
lers mit Sorgfalt pflegte. Eine bedeutende Anzahl yon Blldßfll gibt 
Zeugnis: von seiner Clfiichtigkeit. Er malte historische Parstelluih 
gen, Genrebilcler, Landschaften und Portraite. Jede Lonipositiou 
ist studirt, in den eharaktervollen Gestalten von der einfache" 
Falte bis zu den geistreichen und sprechenden Kopien. Einige Sei- 
ner Bilder gehören dem humoristischen Genre an, l_l1 welchen or-L 
gineller Witz, aber nie Gemeinheit herrscht. Zn seinen namhallß 
sten Werken (1832) gehört David mit der Harte vor Saul, David 
Vvr Saul in der Höhle, die ersten Menschen, lßbenägfiläßß Figu. 
rcn in einem Rund (1855); Gretchen axn_ Spinnrade nach Giitluys 
Faust (1357  Inzwischen sah manvon lhrn auch viele Zelchnum 
gen in Kreide und Sepia, so wie Bildnisse in Oel. Weiter nennen 
tvir Gnrth und Wcunba nach W. Scotts Jvanhoe, Adam und Eva 
1m Paradiese (18110), TetzePs Ablassltram in Berlin 1517, ßinQS 
seiner besten Werke in: humoristischen Genre (1345), die Bestrq- 
hing der Modesiiclitigexi unter Churfiirst Joachim II., die f1'all1,{j_ 
sische Confirmandiil, Kaiser Karl V. in Tunis die Befreiung der 
Christensclaven anordnend, die Auferstehung Christi. Norna vun 
Pitful-head den Töchtern des Troil ihre Schicksale erzählend (1314„ 
die lluhe der hl. Familie auf der Flucht in Aegypten (_1850), um; 
Oldermainl stach sein Bild der Sninnerin in Aqualmta, fol.
        

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