Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829975
Wagner , 
Friedr. 
Wilgller s 
Hans. 
59 
Nürnberger Bilclhauerwerke des Mittelalters. Für Bildhauer. 
Maler und alle Freunde deutscher Kunst, gen, gest. und 
mit kurzen Notizen herausgegeben von F. Wagner. 5 Ab- 
theilungen mit 56 Blättern, fol. Nürnberg 1840 ff- 
Iileixlere Blätter dieses Meisters, meistens aus dessen frii- 
herer Zeit. Solche sind in deutschen Taschenbiiehern, wie 
in jenem zum geselligen Vergnügen, im Frauentaschenbueh, 
in der Gallerie zu LommePs älterem Franken I. M357, lfl 
der Prachtausgabe von Schnlzüs bezauberten Rose, in Hex- 
delefPs Ornamentik des Mittelalters etc. Im Jahre lß32ubß- 
gann er den Stich der Gemälde des kBildersanles in Nurn- 
bei-g in Umrissen. Das Ganze sollte aus 50 Lieferungen 
bestehen , r. 8. 
Stlltlltlllälällisf des Künstlers sind folgende: Zwei Kinder- 
köpfe xiach Lawrence, der alte Harfner nach Naecke, der 
italienische Räuber die Beute musternd, 8. Für das bibliu- 
graphische Institut in Hildhurghausen stach er mehrere kleine 
Bildnisse. 
Wagner, Frlßdrlßll, Maler zu Stuttgart. wurde um 1805 geboren, 
und an der Akademie der genannten Stadt herangebiltlet. Er malte 
schöne Landschaften und Ifhierstiicke. Dann verdanken wir ihm 
eine Anleitung zum Thierzelchnen, nach Bildern von Potter, Bons, 
lilein etc. 4 Hefte qu. 4. Nach Klein radirte er eine weitere Folge 
von 6 Blättern mit Thiergruppen, qu. fol. 
Wagner, GßOrg, Maler zu Fiirstenfeld-Bruck zwischen München 
und Augsburg, wurde daselbst für das von Ludwig dem Bayer 
gegründete Kloster beschäftiget, beim Neubau gingen aber die alten 
Malwcrlie theils zu Grunde, theils wurden sie verschleppt. Wir 
vermuthen, dass der Monogrammist W. von M91 bei Brulliot I. 
3177. unser Wagner sei. Andere glauben, das Zeichen sei jenes 
des Michael Wohlgernuth. Wagner starb 1501. 
Sein gleichnamiger Sohn war ebenfalls Maler. Starb 1505. 
Wagner, Gßürg, Zeichner und Architekt, der Bruder des Otto 
Wagner, wurde 1804 zu Torgau geboren, und in Dresden zum 
Künstler herangebilclet- Später widmete er sich in München den 
weitern Studien, und nach seiner Rückkehr wurde er Professor an 
der k. Bauschule zu Dresden. Es finden sieh meisterhafte archi- 
tektonische Zeichnungen von ihm. Viele derselben sind in Dr. 
Puttrichü Denkmalen der Baukunst des Mittelalters in Sachsen 
nachgebildet. Wir verdanken ihm auch folgendes Werkx Die Aesthe- 
tik der Baukunst, ein Leitfaden zum Selbstunterricht und Hand- 
ebrauche für Architekten, Maurer-, Zimmer-, Steimnetzmeister und 
greunde der Baukunst. Mit lili. qu. fol. Dresden 1838, 8. 
Dieser treFfliehe Künstler starb 1858. Im Necrolog der Deut- 
schen ist Ausführlichere: über ihn zu lesen. 
Wagner, _Ge0rg. Maler, geboren zu Darmstadt 1825, begann da- 
selbst seme Studien, und begab sich dann zur weitem Ausbildung 
nach lv-[üllßllßn- Er malt Bildnisse und Genrebilder. 
Wügnefs Haus; Maler, s. H. von Culmlmch.   
Wagner, Hans, Bildhauer, war im 11. Jahrhundert tllälig: und 
scheint nicht Eine Person zu scyn mit jenem Hans Wagnür, Wßl" 
eher IÖTI das Denkmal des Hans von Schweiniehexi in dßr KlPCllC 
1.11 Mßfläch fertigte. In der eurieusen Ytunst- uncLWerkschulc.
        

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