Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829930
Wagner , 
Christ. 
Wa gner . 
Friedrich. 
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auch kleine Werke in Marmor, Alabaster, Elfenbein und Holz 
von seiner Hand. Starb um 1810. 
Wagner: Fnedrlßh 011113131311; Maler von Heilbron, war in Stutt- 
gart Schüler von Guibal, und begab sich dann nach Italien, um 
landschaftliche Studien zu machen. Später liess sich der Künstler 
in Dresden nieder, wo er mehrere landschaftliche Bilder der k. 
Gallerie copirte. Doch malte er auch Bildnisse und Conversations- 
stücke. Starb zu Hcilbron 1805. 
Vvälgner oder Wagener, Friedrich Erhard, Maler von Cöthen, 
Vvhrde 175g geboren, und in Berlin und Dresden zum Künstler 
herhogebildet. Er copirte in den Gallerien dieser Städte mehrere 
Werke grosser Meister, aber meistens in Pastell. Seinen Bufgrün- 
dete er als Portraitmaler, besonders in Berlin, wo seine Pastell- 
Bilder zu den Modeartikeln gehörten. Mehrere dieser vergängli- 
chen Bildnisse wurden gestochen, wie jenes der Gattin des lianz- 
"lers Hoffmann von D. Berger, des Ministers von Gaudi, und des 
Botanikers Gieditsch von demselben etc. Auch in Dresden malte 
er viele Bildnisse, darunter solche in Oel, da ihn Casanova mit 
der Technik der Oelmalerei vertrauter gemacht hatte. Starb zu 
Berlin 1315. 
Vvilgnßr, FrlBdrlCh, Iiupferstecher, geb. zu Nürnberg 1803, cr- 
hielt seine erste Schulbildung auf dem dortigen Gymnasium , und 
sollte sich nach dem Wunsche seines Vaters, des k. Stadtgerichts- 
Sekretär Wagner. gänzlich den Studien widmen, allein in den 
letzten Schuljahren zog ihn seine Neigung immer mehr zur Kunst, 
und er erhielt neben den Schulpreisexi stets auch die jährlich aus- 
gesetzten Zeichnungspreise, Im Jahre 1818 trat er endlich bei Di- 
rektor A. Reindel in die Lehre, und die Leistungen dieses vor- 
züglichen Meisters waren es namentlich, welche in ihm die Liebe 
iiir eine Kunst erweckte, deren mühsame Technik nur durch Ta- 
lent und anhaltenden Fleiss erworben werden kann. In lleindePs 
Schule durfte erst nach mehrjährigem Zeichnen zu dem Grabstichel 
gegriffen werden, und so fallen Wagnefs erste bessere Grabsti- 
chelarbciten ins Jahr 1824; darunter die schöne Cupic des Belisar 
nach Desnoyers. Hierauf begab er sich nach München, wo damals 
die Kunst unter König Ludwig einer fröhlichen Zukunft entgegen 
sah. Nach einiger Zeit trat er die Reise nach Paris an, und ver- 
weilte daselbst von 1827  28. War er auch dort gezwungen, 
ohne Vermögen oder sonstige Unterstützung für seinen Unterhalt 
selbst zu sorgen, und desshalb die Arbeiten für deutsche Taschen- 
bücher fortzusetzen, so war doch der Umgang mit grossen Mei- 
stern seines Faches und fortgesetztcs Zeichnen nach dem Modelle 
fürseine Ausbildung von grosser Becleutun , und in seinen Ar- 
beiten sichtbar. Neben vielen kleineren Stieüen fing er auch eine 
grössere Platte nach A. Scheffer an, welche aber bei mehrmali- 
ger Unterbrechung nicht vollendet wurde. Im Jahre 1823 kehrte 
Wagner nach Nürnber zurück, und lieferte da noch viele kleine 
Stiche für das Taschenüuch zum geselligen Vergnügen, und für 
das Frauentaschenbuch, so wie sechs Blätter zu Schulzeäs Pracht- 
ausgabe der bezauberten Rose nach Schuhmacher. Endlich eröff- 
nete sich dem strebenden Künstler ein seinem Talente angemesse- 
lwS Feld, indem ihm 1852 der Albrecht-Diirer-Kunst-Verein den 
Auftrag ßflhßiltß. Guido RenPs Täufer Johannes in der Frauen- 
llvllfsvhcn Sammlung zu stechen.  Dieses Blatt erfreute sich einer 
günstigen Beurthcilung, und bald fand sich das bibliogP-"Phlscl"? 
Institut iin Hildburghausen, für welches Wagner schon mßhrßrir
        

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