Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829908
Wagner , 
Carl . 
lichen Cabinets-Sekretärs Wagner, wurde um 1795 geboren. In 
Dresden zum Künstler hernngebildet, unternahm er eine Reise 
durch Deutschland, um landschaftliche Studien zu machen, und 
begab sich sofort durch Tyrol nach Italien, {wo sein strcbendel- 
Geist die reichste Nahrung fand. Er verweilte einige Jahre in Rom 
wo der berühmte C. Vogel von Vogelstein 1822 sein Bildniss zciell: 
11919. 11m 85 Feiner bekannten Portraitsaminliuig einzuverleilaem 
Wagner malte in Italien mehrere Bilder in Oel, und fuhr auch 
in der Heimath fort, das Resultat seiner Studien ingefiilligen (im, 
mälden darzulegen. Die Ansichten aus Tyrol und Italien sind 
vorherrschend. Alle seine Bilder sind von poetischer Aulfassunn- 
und sehön durch eführt. b, 
Dann verdanäen wir diesem vorzüglichen Iiünstlcr auch melh 
rere malerisch radirte Blätter, welche in Natur-Wahrheit und genim 
ler Freiheit der Behandlung ihres Gleichen suchen. Ausgezeichnet 
schön sind mehrere Blätter der unten erwähnten beiden Folgen 
welche Wagner 1840 herausgab. ' 
1) Landschaft mit einer grossen Eiche. G. A. Richter de]. (j_ 
 Wagner fec. Mit Dedication an den Herzo Erich Freund 
von Sachsen-Meiningen. Seltenes Blatt, fzä. 
2) Der Isarfall, malerische Radiruxig für das 3te Heft des AL 
bum deutscher Künstler. Düsseldorf bei Buddeus 1841. H 
  
5) Die Windmühle. Für das gte Heft desselben Werkes. Düs, 
seldorf 1842, qu. fol. 
4) Malerische Radirnngcn auf Stahl. I. Heft mit 5 Blättern 
 fOl- , 
1. Partie aus dem bayerischen Gebirge. 
2. Der Eicheniwald. 
Diese beiden Darstellungen sind in der Auflassung ein_ 
fach und grossartig, aber sehr detaillirt ausgeführt. 
5. Die Ruinen von Henneberg. 
4. Das alte Thor. 
5. Ansicht im Schwarzwalde. 
5) Malerische Radirungen auf Stahl. II. Heft mit fünf Blggb 
.tern, welche die Vorzüge der obigen noch zu überbieten 
scheinen. 
l. Winterlandschaft mit Schneegestöber. 
2. Die Windmühle am Gebirge. 
5. Der Sonnenschein im Walde. _ 
4. Gebirgsthal in Tyrol mit Wasserfall, von sanfter M0rgen_ 
genröthe beleuchtet.    
5. Gebirgsthal in Tyrol mit Wasserfall, von der SCl1lll1l11Crn_ 
den Abendsonne beleuchtet. 
Vagner, Garl, (Jiseleur von Berlin, eröPfxiete daselbst 1869 ein 
Atelier, und zeichnete sich durch Arbeiten in Niello aus, die er 
nach Art der alten Goldschmiede auf silbernen Gefässen anbi'acli1e_ 
Kenner zollien ihm grossen Beifall, das kaufende Publikum gß 
währte ihm aber keine hinreichende Unterstützung. Er wanilm 
sich daher nach Paris, w.o ei'_'1855 bereits 40  50 Arbeiter [im 
schäftigte. Damals ertheilte ihm der König die grosse goldene 
Preisiiieclaille, und mit einer ähiilicheri_beehrte ihn auch die  
cidte dkncouraäenient. Seine Werke sind zahlreich und kosibax; 
Er fertigte 185 lur den lierzog von Orleans 6111611" Service mit 
einem iiiellirten Aufsatz. Fur den Bischof von Iiyon fuhi-te er eine 
prachtvolle silberne MOIHIIQJIZB aus. Dann fertigte er kunstreiclie
        

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