Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1835097
With , 
John. 
Withers , 
571 
den Soldaten, und zwei spätere Bilder besitzt der Aclvocat van Ge- 
nechten, ebenfalls Interioren mit Stafage. Ein Gemälde von 1344 
zeigt eine Sccne aus dem Religionskriege von 1556- Ketzer drin- 
gen in die Kirche der Franziskaner zu Amsterdam, und wollen 
in einer Kapelle das Heiligthum schänden. Frauen von Stand tre- 
ten ihnen aber am Altare entgegen, bereit den äussersteu Kampf 
zu wagen, worüber die Frevler staunend zuriicls treten. Dieses 
grosse Blid besitzt Vergauvven-Goetbaels in Gent. Andere Archi- 
tekturstiicke sind im Jesuiten-Kloster zu Burgelctte bei Alh. Wit- 
dueck ist am grossen Collegium daselbst Professor der Malerei 
und Baukunst. Früher war er Direktor der Zeichenakademie in 
Tumhout.  
Vvlth, John „ Maler, begleitete 1585 den Walther Baleigh auf einer 
Reise nach Virginien, und fertigte viele Zeichnungen, welche Sit. 
ten und Gebniiuche etc. der dortigen Wilden vorstellen. Diese 
Zeichnungen soll Th. de Bry in London an sich gebracht,- und 
dann sie zu seinem Werke: Erklärung von der Gelegenheit und 
Sitten der Wilden in Virginia. Fraukf. 1590,  zum Stiche be- 
nützt heben. 
Wuh, P. de, Zeichner, lebte im 17. Jahrhunderte, ist aber nach 
seinen Lebensvierhiiltnissexi unbekannt. In WeigePs Aehrenlese auf 
dem Felde der Kunst ist eine schöne Federzeichnung beschrieben. 
Sie stellt eine Landschaft mit Gebäuden, Ruinen, Hirten und 
Schaafcn dar. Auch in Aulslionsliatalogen kommen zuweilen Zeich- 
nungen vonihm vor, gewöhnlich geistreich mit der Feder be- 
handelt. ' 
With, l, soll ein Blatt nach 
de 1a Villageoise, betitelt. 
radirt haben: 
Berghem 
Repoi 
Withermgton, Vvllllüm Frederick, nqaier, wurde um 1735 in 
England geboren, und übt in London seine Kunst. Es finden sich 
 Landschaften und Genrebilder, welche zu den vorziiglichsteu Er- 
zeugnissen der englischen Schule gehören. Sie sind voll Leben und 
Wärme, und von sorgfältiger Behandlung. Die landschaftliche Par- 
thic ist eben so gut gewählt, als die sie belebende Seene wahr 
und interessant. Ein 'I'heil seiner Werke gehört dem humoristi- 
ßchen Genre an. Besönderen Beifall fand sein John Gilpin (1824). 
der Angle!" (1825), The Robin (1834), viel-Lärmwm Nichts (1859), 
The lucliy Escape (glücklich entwischt 1842), die Darstellung au; 
Shakespearek Cymbeline (1843), die Walclgegenrl mit einem alten 
Manne (1846) etc. 1m Jahre 1850 wurde Witherington Mitglied. 
der k. Akademie in London. Im Stiche sind bekannt: 
The Angling. Gruppe von Rindern im Gehölz bei Hütten, wq 
der Knabe am Wasser angelt. G. H. Plxillips ec. 1825.. Schönes 
Mezzotintoblatt, gr. fol. 
The Robin. Id. se, gr. fol. 
The luclay escape, gebt. von S. Fisher für Finderfs Boyal Gal- 
lery of British art,  Heft, IBÄZ, roy- fül- 
The Beggark Petition. nPity the sorrows of a poor old Man. 
W. Warren 90., gr. fol. 
vvltllßfS, E. Pt- , Maler zu London, ist seit einigen Iahren durch 
schöne Bildnisse bekannt.  
Eine Mrs." Nvithers hatte 11m 1850 clen Ruf einer ausgezeich- 
neten Blumenmalerin. Sie malte Blumen und Früchte in Aquarell 
und Oel.
        

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