Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1835088
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WVitdo eck , 
Franc. 
Donat. 
Witdoeck, 
Pet. 
20) Maria mit dem liegenden Jesuskinde in den Armen. J. Witd. 
sc. J. Meyssons exc. cum priv. Ilauptblatt, Oval ful. 
I. Mit obiger Adresse. II. Mit HubertPs Adresse. III. Mit J. 
v. Tieneifs Adresse. 
21) Maria mit dem Iiinde auf dem Schoosse, nebst Johannes 
und zwei Engeln, ful. 
22) St. Nicolaus erscheint dem Kaiser Constantin im Schlafe, 
und befreit zwei Tribunen aus dem Gefängnisse. SÄ Nico- 
lnus tres   servis. I. Witcloeck sc. Mit Derlicatiun an 
A. Mireus. Hauptblatt nach dem Altarbilde in Willebruock, 
gr. fol. 
25) Vier Blätter nach P.Perret. und mit diesem geßtochen: VVahr- 
heil, Wein, König und Liebe, allegorisch durch einzelne 
Figuren dargestellt. .Auf dem ersten Blatle: Vinum, llex, 
Mulier ceclunt simul omnia Vero. All! bezeichnet: P. Perret 
fe. H. Withouck in. ,  
Witcloeek, Franciscus Donatus, Zeichner, geboren zu Am- 
werpen 1766, leistete im architektonischen Fache Vorziigliches. 
Wohl eifahren in der Mathematik und Geometrie brachte er es 
auch in der Perspektive zu solcher Vollkommenheit, (lass er nach 
Blonfs Tod zum Professor der Perspektive an der Akademie in 
Antwerpen ernannt wurde. Später erhielt er die Stelle eines .Geo- 
meters erster Classe bei der Steuer-Cataster Commission, fuhr aber 
I fort, architektonische Zeichnungen und Pläne zu fertigen. Er ar- 
beitete einen genauen Plan der Stadt Antwerpen aus, mit Angabe 
aller Hallen und Gewölbe, so wie der Wasserleitungen. Den 
Plan der Frauenkirche in Antwerpen wollte er mit allen Profilen 
nnd Durchschnitten im Stiche herausgeben, als ihn 1854 der Tod 
in seinem Unternehmen störte. 
Wllidüßßli, Petrus JOSGPlHIS, Architekturmaler, geboren zu Ant- 
werpen 1805, war Schiller seines Vaters Franz Donat, und ver- 
dankte cliesem eineügenaue l-icnntniss der Perspektive. Braelieleer 
und van Biee geben ihm Unterricht im Zeichnen und in der Ma- 
lerei, und da sich bei VVitcluecli Talent und Fleiss paarten, ge- 
langte er bald zu grosser Fertigkeit. Im Jlihre 1824 begleitete er 
im Auftrage des Königs Willein I. den Obersten Ruttiers auf einer 
wissenschaftlichen Reise nach Algier, Griechenland, Nlorea und 
Aegypten, bei welcher Gelegenheit Witdoeek eine grusse Anzahl 
von Zeichnungen ausliihrtc. Nach seiner Rückkehr machte Rot- 
tiers seine Reise belmnmt, und lieferte namentlich interessante Auf. 
lchliisse über die Monumente auf llhuclus, welche nach VVitdueulVs 
Zeichnungen gestochen sind. Auch viele architehtunisehe Bilder 
in Oel sind von diesem Künstler vorhanden. Im Jahre 1825 malte 
er die innere Ansicht der Catheclrale in Antwerpen, mit dem Grah- 
lDOIIUIDGDlCG der Familie llottiers im Vorgruxide. Im Jahre 1823 
brachte er eine Ansicht des Parthenon zur Ausstellung, beide Bil- 
der iiir den Colonel Ruttiers ausgeführt. Im Jahre 1357 malte er 
eingrosses Bild mitt2oo Figuren , wie der Graf Lalaing nach der 
Rückkehr aus dem heiligen Lande die von den Saraccnen erober- 
ten Fahnen und Wappen in der Kirche von Hoogstraten übergibt. 
 . Dieses Gemälde ist im Besitze den General Lilngherman, wie ein 
zweites, welches in die Kirche der Trappisten zu Westmalle führt, 
wo eine Einlaleidung statt findet. Im Besitze des H. Wils zu Ant- 
werpen ist seit 1858 die innere Ansicht einer Kirche mit plündern-
        

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