Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1834985
XVit , 
Hermannus 
WVit 
Jakob 
(161 
In diesem Zeichenbüche sind Blätter von H. Goltzius 
(die 7 freien Künste), W. de Pass, W. Swanenburg, H. d; 
Vurst (Fhiere) etc. 
Will, HCFIITEIIIUUS dß, Zeichner, geboren zu Dortreclmt 176-1. 81-- 
hcitete im naturhistorischen Fache. Besonders schön sind Seine 
Schmetterlinge und Raupen, vaelche er in Wasserfarben malte. 
Wir, H. de, Kupferstecher, 
clerle'zu hrloskau. 
wahrscheinlich 
lebte 
im 
Jahrhun- 
lßi 
des 
Das Bildniss 
Möhsexm erwähnt. 
polnischen 
Leibarztes 
Glusing. 
V0 u 
Vvlll (VVIUZ), JZIPtOl) de; Maler, geboren zu Amsterdam iögilehte 
in einer für die Kunst unfruchtbaren Zeit, gehört aber zu den 
bessteit Meistern jener Periode des Verfalls. ÄA. van Spiers und (l. 
van Hal waren seine Meister. Er malte biblische Darstellungen, 
so wie historische und mythologische Scenen. Mehrere seiner tVerlte 
sind grau in Grau behandelt, nach Art der Basreliefs in lYIarntor, 
Alabaster, Holz etc., und er erreichte dabei ein tiiuschendcs Relief, 
Im Orungezaal des Hauses in 't Bosch bei Gravenhage sind. solche 
' Basreliefs, und andere Bilder dieser Art fand man früher in den 
Palästen zu Amsterdam. Sie dienten zur Verzierung von (Jaxninen, 
als Supraporten u. s. w. Selbst Tapeten malte der Künstler, wel. 
clte sich aber von den heutigen Fabrikwaarext sehr vortheilhafg 
unterscheiden. Sein Hauptwerk war indessen ein grussus Gemälde 
in der Rathshammer des Starlthauses zu Amsterdam. E: stellte auf 
einer 45- F. breiten Leinwand den Moses vor, wie er die 72 Ober- 
sten wählt. Ueber den 'l'l'iiiren sah man vier alttestamentlichc Dar- 
stellungcn grau in Grau gemalt, und von allegorischen Bein-er- 
lten umgeben. De Wit vollendete diese Bilder 1758. Dazu laont- 
men noch mehrere Altargeitiiiltle und Portraite, so dass seine An 
beiten im Ganzen zahlreich sind. Seine Zeichnungen in Stifttlqy- 
ben,'l'usch, schwarzer Iireide etc., so wohl von eigener Erlin- 
dung, als nach grossen holländischen Meistern würden viele grosge 
Portefeuille füllen, sind aber überall hin zerstreut. Im Braamcaixilf- 
selten Cabinet waren viele Werke von de Wit's Hand, darunter 
Gemälde und Basreliefs, welche in der Auktion zu 4  000 ll. 
weggitlgen. Ploos van Amstel besass viele Zeichnungen, darunter 
jene zu den Bildern 1m Stadthaus zu Amsterdam. 
Von historischem Interesse sind seine 56 Zeichnungen nach 
den Gemälden des P. P. Rubens in der 171g abgebrannten Je- 
suttenltirche zu Amsterdam. Sie sind in Wasserfarben ausgeführt, 
und befanden sich um 1777 in der Sammlung des Grafen [Vlultlgg 
zu Copetthagett. VVit hat nur 10 Solcher Zeichnungen selbst in 
Kupfer radirt, die übrigen fügte J. Punt hinzu, da J. de Wit (lttrtill 
anderweitige Arbeiten an der Fortsetzung gehindert war. Das Ganze 
erschien unter dem Titel: Les plafonds uu les tableaux des galcrie; 
de Teglise de Jnsuites   par P. P. Rubens. Amsterdam 1751_ 
Der Titel enthält das Bildniss des Malers Rubens, und mit die. 
ssem sind es 57 Blätter, gr. qu. fol. 
' Dann arbeitete J. de Wit auch ein Werk über die Proportion 
de! menschlichen Körpers aui- ES heäiehf in 18 Blättern, welche 
J. Punt gestochen hat, unter dem Titel: Propottions du curps hu- 
main inv. et dass. par J. de Wit, grav. par J. Punt. Amslerrl. 17117, 
fol. Der Text ist französisch und holländisch. Ein neueres Datum 
trägt folgendes Werk ähnlichen Inhalts: Les proportions du COPPS
        

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