Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1834947
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Wvirtz , 
Franz. 
Wiser , 
Johann 
Anton. 
vvlrtz: Franz; Maler von Erkelenz, machte seine Studien in Diis- 
seldorf, und ist seit 1856 vortheilhaft bekannt. Er malt Bildnisse 
und Genrebilder in der Weise der Düsseldorfer Schule. Unter 
diesen fand 1858 der Pole und sein Iiind, halb lehensgrosse Figur, 
grossen Beifall. Der Iiünstler wählte den Stoff aus einem Liede 
des Grafen liaczynslsi. Auch sein über Gelesenes sinnendes Mäd- 
chen ist zu erwähnen. 
Wlrz, Johann, Maler in Feurthalen, war, um uns thätig. Es  
den sich Landschaften in Oel und Aquarell von ihm. 
WITZ; E3113 Jakßl), Zeichner von Zürich, betrieb die Kunst zum 
Vergnügen, und lieferte in seiner Art Ausgezeichnetes. Er zeich- 
nete mit der Feder Bildnisse nach dem Leben. und vollendete sie 
auf das feinste mit Tuseh, Diese Blätter gleichen zarten Miniatn- 
ren. Starb 1775 in hohem Alter als Pfarrerin Rickenbach. In 
der Sammlung des Decan Veith zu Schaffhausen war sein eigenhän- 
diges Bildniss, höchst zierlich gezeichnet. 
VVIPZ, Johann, Maler von Zürich, war der Sohn eines Professor; 
der Theologie, und hatte in seiner Jugend das Unglück, ein Auge 
zu verlieren. Sein Lehrer war Cum-ad Meyer, er nahm aber den 
Sam. Hoffmann zum Vorbilde, in dessen Manier Wirz viele Bild- 
nisse malte, besonders von Geistlichen. Er war auch Schriftsteller, 
Seine Elfigies Justitiae et Fortunae 1707 wurde confiscirt, und auch 
cin anderes Werk: Romae animale exemplum. Zürich 1097, war 
einer Partei anstiissig. In diesem Buche handelt er über die Apo- 
ealypse, und zierte es mit eigenhändigen Radlrungen. J. lllleyep 
stach nach ihm das Bildniss des Professors Jo. Casp. Wolphins in 
schwarzer Manier. Dieses Blatt gehört zu Conrad Meyer's Bild- 
nisssammlung der Bürgermeister und Pfarrer von Zürich, fol. Auch 
J. Bodmer stach Bildnisse nach ihm. Starb 1710 im 70. Jahre. 
Eigenhändige Radirungen. 
 Diese Blätter sind geistreich behandelt. 
i) J. H. I-Ieidegger, Prof. der Theologie in Zürich, I1. 
2) Die Frau des Hans Ilulbein jun. mit dem Iiinde. Letzcre; 
hiilt einen Pfeil, und unten sind biblische Sprüche. Nach 
Holbeitx. Conr. Meyer exc., kl. fol. 
5) Die Madonna mit dem Rinde, nach la Hire, lt. 
4) Die Darstellungen aus der Apocalypse in dem oben ervsiilin- 
ten Werke von 1697, S. 
 Diese phantastischen Bilder sind sehr malerisch rudii-t, 
 und geben Zeugniss von der seltsamen Hunst- und Üßlltüihg- 
art des Meisters. ' 
VViS 9 
irrig A. 
wird 
des 
Vries 
de 
genannt. 
Wiscbcbring , 
Wieschebrink. 
Wisckemann Alexander, Maler, war um 1604 in Fulda lllälig. 
 . W. Lilian stach nach ihm das Bildniss des Abtes Bahhasar von 
Fulda. D, Gusto: exc.. ful. 
VViSCP, 110113110 AUEOU, Bildhauer von Brixen, ist durch schöne 
Elfcnbeinarbeitcn bekannt. Slarb 1758 im (38. Jahre. 
Nach einem F. X. WViler stach Prestel das Bild der heil. The. 
resia in Tuschmaxxier, fol. 
        

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