Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1834918
Ufintcrhalter , 
Johann. 
Winther. 
553 
Vvintßfllältßf JOiIElUU, Maler; war der Sohn eines Bildhauers, Na- 
mcns ltlichael, welcher zu' Järmbach im 44. Jahre starb. Nach 
dem Tode diese: liiinstlers liess ihn sein Oheim Joseph nach Ol- 
miitz kummeit , und unter Leitung dieses Meisters erhielt Johann 
jene Vorbildung, welche damals als höchst genügend betrachtet 
wurde. Er zeichnete nach klein Gjrpse, nach guten Iiupferstichen 
und nach der Natur." Den ersten Unterricht in der Malerei er- 
theilte ihm Joseph Stern, und unter Dllaullwertsch, Troger; Palko 
etc. erwarb er alle jene Fertigkeiten, welche zu seiner Zeit die 
Summe eines guten Iiiinstlers ausmachten. Winterhalter war auch 
wirlaliclt ein Mann von grossem Talente, welches selbst aus sei- 
nen manierirteii Compositionetl spricht. Es linden sich geistreiche 
Zeichnungen von ihm, welche gewöhnlich fleissig, theils höchst 
zart mit der Feder ausgeführt sind. In der Sammlung des Grafen 
Stcrnherg-Manderscheid waren mehrere solcher Zeichnungen, alle 
religiösen Inhalts. In der SLThomasltirche zu Briinn ist des Hoch- 
Altarbild von ihm, den ungläubigen Thomas vorstellend, in einer 
reichen Compusition. Auch in der Ursulinerltirche daselbst, in der 
Kirche zu Milfram u. s. w. sind Altazbilder von seiner Hand. Auf 
dem Bathsaal in Briinn. in den Kirchen zu Ohrowitz und Taswitz, 
in der Bibliothek des Stiftes Geras, im Jcsuitenltloster zußlmnyetß. 
sind Fresmmalcreien von seiner Hand. Sehr täuschend malte er 
Architektur und Statuen grau in Grau. Auch Miuintnrhilder finden 
sich von ihm. WVinterhalter war ein sehr thiitiger liiinstler. fand 
aber nie so viel Aufträge, als sein unermüdetcr Fleiss verlangte. 
In MeuseFs Archiv II. 70. ff. sind viele Werke von ihm verzeich- 
net. Starb zu Znaim 1807. 
Vvinterschmldt: Johann Samuel; Maler und Kupferstecher, ge- 
lmrßll zu Nürnberg 1760, war der Sohn den W96 verstorbenen 
Ilupferstechers und Iiunsthändlers Adam Wolfgan Wintersclimiclt, 
und widmete sich wie dieser, und seine älteren ääriider Chriniau 
Gottlob und Juli. Jakob besuuderi cleni nalurliisturisclieu Fache. 
Er malte Blumen und Pflanzen. Die Blätter dieser Iiiinatler sind 
in verschiedenen Werken aus ihrem Verlage zu suchen. Samuel 
starb zu Nürnberg um 182-1.  
Yucca Draconis, foliis crenatis nutantibui. J. Swinterschmid! 
5c. et exc., roy. fol.  
Folge von 18 Prospekten von Rotenburg ob der Tauber. A.W- 
Xvinterschmidt exc., qu. fol.  
YVIUIGPSIGIU , HRDS Nlartin, Zeichner und Kupferstecher, war um 
1660 in Hznnburg tllätig, und ist wahrscheinlich auch jener J: M- 
YVinterstein, welcher 1098 zu Guthenburg in Schweden arbellßiß- 
Er stach Bildnisge und andere Darstellungen für den Buchhandel. 
St. Anscharius. Juh. Casp. Patenti del. Hans Martin Winter- 
sc. Hamburgi 1661. Sumpt. P. Lambacii, fol. 
Winterstein, Georg, Bildhauer, W- m51  9c an Würzburg 
thütig. In de: ehemaligen Abteikirchc St. Stephan waren Wqrke 
von xhm.  
Wmther, Bildhauer und Elfenbeinarbeiter von Copenhagen, machte 
seine Studien an der Akademie daselbit, und begab sich 1845 nach 
Italien. Man hat von seiner Hand ausgezciclixlete Elfenbein-Ar- 
beilen, darunter Basrelicis und Bildnisse von griisster Aehnlißh- 
lieit. 1m Jahre 1845 fertigte er in Rom eine fünf Fuss 110116 slüülv
        

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