Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1834755
WVinslov , 
Pcß. 
Christ. 
YVinstanley . 
Hamlet. 
537 
nisse in 'Miniatur und Aaluarell bekannt. In früherer Zeit malte 
er auch Bilder in Oel. Auf der Iixxxlstausstelluxxg zu München 1355 
sah man eine Charims von seiner Hand gemalt. YVinsel lebt noch 
gegenwärtig in München. 
Wmslov, Peter Christian, Medaillen: in Copenliagcn, stand 
in Diensten des liönigs Friedrich V. Die Schaumhnzen auf die- 
sen Fürsten von 1747  52 sind von ihm gefertiget. Starb 
um 1760. 
"Nmstanley, Hamlet, Maler und Kupferstecher, war der Sohn 
des Henry Winstanley in Littleburg (Essex), welcher sich Clllrßll 
seine hydraulischen Kunststücke und durch den Bau des ersten 
LeuchthurmesinEdystone berühmt gemacht hatte. DcrLcuchtthurm 
brannte 1705 ab, so wie der Zweite von John Rudyerd (1755), bis 
endlich John Snxeaton durch einen massiven Steinbau dem Elemente 
trotzte. Winstnnley hat seinen Leuchtthurm auf einem grossen 
Blatte 1699 radirt. Dann radirte er auch Prospekte von Schlös- 
sern und Gärten, welche in spätem Abdriicken im Supplcmcnt du 
nouveau Thcätre de la grande Britngne. London 1728. gr- fUl-v 
vorkommen. Der alte Winstanlcy hat ungefähr 30V Blätter kräftig 
radirt. auf welchen er sich rClarltc of his Majesties worlics thcreß 
nennt. Auch sein Landhaus Littlebury halt er in einem radirten 
Blatte dargestellt. 
Auf diesem Landhause wurde Hamlet 1695 geboren. Der Va- 
ter' begünstigte seine Neigung zur Iiunst. wollte ihn aber zum 
Maler herangebilclet wissen. Er stand in London einige Zeit un- 
ter G. linelleräs Leitung, und war bereits im Stande, ein für da- 
malige Zeit genügendes Bildniss zu malen, als ihn der Graf von 
Derby bestimmte, eine Anzahl von Gemälden seiner Gallerie in 
linowsley in Kupfer zu radiren. Winstanley malte aber fortan 
auch Bildnisse in Oel, oder zeichnete deren mit Kreide. J. Faber 
stach nach seinem Gemälde das Bildniss des Bischofs Sam. Peplon 
von Chester, dann jenes des Edm. Waddington. A. van Haaken 
nach das Portrait des Architehten Franz Smith. Toms stach nach 
einem Xvinstanley die Ansicht von Rushten in Northhamptonshire, 
gr. qu. fol. 
Winstanley jun. starb um 1760. J. Faber stach 1751 sein 
Bildniss in Mezzotinto. Er sitzt vor einer StalTeley und malt das 
Bildniss des Nicolaus Dorigny, fol. Als Gegenstück dient jenes 
der Gattin des Künstlers, welche ein Zeichonbuch hält. A. Ban- 
nermann hat ebenfalls das Portrait Winstanleys gestochen. 
Radirungen deslältern H. Winstanley. 
1) Die Ansicht des Leuchttliurmes zu Eclystone bei Plymouth. 
Zwei sehr seltene Blätter mit Erklärung (1699), grt imp. fol. 
2) Der Prospekt und Grundriss von Wimbledon, iol. 
3) Der Prospekt von Tythrop 1680, 'fol. 
4) Das Landhaus des Künstlers in Littlebury, fol. 
5) Ansichten des alten Schlosses Andlyend. Besitzthum des Her- 
zogs von Sulfolls, 24 Blätter 1670, fol. 
Blätter des jüngeren H. Winstanley. 
i) Guigeppe Itibera, halbe Figur mit einer Papierrolle. Nach 
G. Ribera, h]. d.     
2  21) Earl of Derbfs Collectioxi, 20 radirte Blätter nach 
Gemäldenl der Gallerie des Grafen Derby inlinowsley, 1721 
 50, in .
        

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