Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1834670
Yvinidhard. 
Wink g 
Thomas 
Christian. 
529 
der Dercchaifscheu Sammlung. In diesem Falle ist er auch der 
Verfertiger eines eben so mittelmäßigen Blattes mit H. VW, wel- 
ches Bartsch P. gr. IX. p. 4M beschreibt. Es stellt die Dreieiuig- 
keit in der Glurie dar. Dem Meister H. W. schreibt Bartsch auch 
Kupfersticlme nach V. Solis zu, was uns nicht richtig zu seyn 
scheint. 
Von Dietrich Winhart haben wir das Bildniss des Pfalzgrafen 
Otto Heinrich, Herzogs von Bayern, halbe Figur en face, mit 
dem Wappen im Rande. Bezeichnet: D. VV. 1553- H. 5 Z. 10 L- 
Br. 4Z- H L. Ein anderes Blatt mit den Buchstaben D. YV. stellt 
Loth mit seinen Töchtern vor. Er sitzt rechts bei einer der Tüch- 
ter, und die andere steht Xinhs mit dem liruge. Unten nach rechts 
das Zeichen. H. 4 Z. Ö L., Br. Ö Z. Ö L.  
Wnndhar oder Wmdhard, Mönch des Klosters St. Gallen, wird 
von Ermcnrich (Mabillon Anna]. IV. 255) der Diidalus seiner Zeit 
genannt. Er baute unter Abt Gozbert 920 die Kirche des Klosters, 
von welcher aber nicht: mehr übrig ist, als der Bauriss auf Per- 
gament. Stieglitz, altdeutsche Baukunst S. 17-1.  
Wink, 
irrig Joost 
wird 
a Winghe 
genannt. 
Wink, Johann Amand, Maler von Eichsläcit, übte in München 
seine liunst. Er malte Blumen und Früchte in Oel. Diese Bilder 
gehören zu den schönsten Erzeugnissen ihren: Art, da sie von vull- 
kommenex- Naturtreue und von grösster Farbenfrisuhe sind. In der 
k. Residenz zu München und im Schlosse LLISUIBiDI bei Schieiss- 
heim sind Gemälde von seiner Hand. Auch im Privailaesitze {in- 
det xnanBiIder von ihm. Sie sind öfter mit den Anfangsbuchstaben 
seines Namens bezeichnet. 
Dieser Künstler starb zu München 1820 im Hospitale. Er war 
ein Verwandter des Christian Wink. 
Wlnk, Johann Chrysostomus, Maler zu Eichstädt, der ältere 
Bruder des Christian Wink, hatte als Künstler Ruf. Er malte viele 
Altarblätter. In der Domiuilsanerkirche zu Eichstiidt ist. ein rei- 
ches Gemälde, welche: den heil. Dominikus in der Glorie vorstellt, 
wie er einer mit Betten behafteten Nonne erscheint. ln der Iiir- 
che der barmherzigen Brüder zu Neuburg sind alle Altarbilder von 
seiner Hand gemalt. Auch in der bischöflichen Residenz zu Eich- 
stüdt sah man mehrere Gemälde von ihm, so wie das Bildniss des 
Fürstbischofs Johann Anton. Derselbe ernannte ihn zum Hofmaler. 
Szarb 1790. 
Wink, Thnmfß Chfßtla", Maler und Radirer, geboren zu Eich- 
städt 1758, war Anfangs Schiilerseines Bruders Chrysustouius, und, 
arbeitete dann fünf Jahre bei A. Solieicller in Eggenfelclen. Auch 
in Augsburg und Freising stand er in Condition, so wie bei J. 
M. Kaufmann in "München, wo der liiinstler seinen Ruf grün. 
dete, und 1769 churfiirstlichei- Hufmaler wurde. In der Gallen-i; 
zu Lnstheim sind vier grosse Gemälde von ihm, welche die Jah- 
reszeiten vurslellen. Auch in der (iallerie zu München sah man 
ehedem zwei Bilder von ihm, Christus am Oolberge, und die Ver- 
treibung der liäufer uns dem Tempel. iDiese (jenxälde sind schon 
lange zurückgestellt. _Scclis andere Gemälde belnimuxte der Clun- 
fiirst Wlaximilian III. zu Vorbilder für 'l'npcten, welche die_ soge- 
nannten lsölnischezi Zimmer der Residenz in München Zleflßn. 
NaglcrüfiiinstlcrßLex. Bd. XXI. 34
        

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