Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1834615
KVUI , 
der. 
Wült, 
Thomas 
van 
der. 
523 
George Lambert. dasselbe Bild, welches Vivarcß in grossenx 
Formate gestpchcn hat, qu. fol. 
Gcbirgslarxalschaft mit Wasser, im Vorgrundc {litten und 
Vieh. Nach C. Lorrain, gr. qu. fol. 
Landschaft mit Figuren, nach P. Pillementf gr. qu. fol. 
Wtivllt, I". van der, Maler und Arbeiter in schwarzer Manier, iSt 
nach seinen Lebensverhältnissen unbekannt. Er war Zeitgenosse 
des Thema: van der Wilt, und es wäre möglich, dass Bilder von 
seiner Hand dem letzteren zugeschrieben werden. Zn nnterschei-' 
den ist auch ein Franz Verwilt, welcher sub Lit. V. zu suchen ist- 
Wir finden fulgende Blätter mit seinem Namen bezeichnet: 
Eine Alte und ein junger Mann mit dem Gartenmesser. Auf 
den beiden Steinen unter seinem Fusso steht: F. van der Wilt 
pinxit. J. Brouwer fecit 1688- Sehr schönes Schwarzkunstblatt. 
H. 13 Z. 7 L.. m. 10 Z. 4 L, 
In VVint-lslei"; Calalug heisst es, dass J. ßrouwer 1688 Ver- 
tumnus und Pomona nach Thomas van der Wilt gestqchen habe. 
Dieses ist wohl die genannte Darstellung. 
Der Bauer, welcher sich in Gegenwart der Frau am Ohre ope- 
rireix lässt. Tcrwyt Den AclTet-t  H, Bary sc, 1658, gr. fol. 
Vgl. Franz Verwiltv  
1) Dirk Schol, Qrganist en Hloklsenist   anno 1609. J. van 
der Wilt pinx. et fec, Medaillen mit einer Bulle. Gutes 
Schwarzluxnstblatt, welches L. de Laborde erwähnt. Dieser 
Schriftsteller verwechselt aber den F. van der Wilt mit Th. 
v. d- Wilt- H. a z. g L., Br. e  lt L. 
2) Jusua van de Kapelle, Pastor von Leyden, angeblich von 
F. v. d. VVilt geschabt. Dieses Blatt legen einige dem J. van 
der Bruggen bei, und Thomas de Wilt soll das Bildnis: 
gemalt haben. Wir halten die letztere Angabe für die. ÜClP 
tigere.  
Vvllt; ThQmiIS Viln der, Maler und Stecher in schwarzer Manißr. 
wurde 1650 zu Piershil in Putten geboren, und von N. Verkolje 
unterrichtet. Er übte seine Kunst in Delft. Es finden sich von 
ihm zart gemalte Bildnisse und Geurestiiclie in der Weise des C. 
Puelenburg, welche ohne Bezeichnung mit denen dieses Meisters 
verwechselt werden könnten. In der Gallerie des h. Museums zu 
Berlin ist ein schönes Gemälde, welches einen Herrn vorstellt, wie 
er mit einem weiss gekleideten Mädchen 'I'ocadille spielt. Letzteres 
umfasst ein anderer Herr, und eine Dienerin bringt Früchte auf 
dem Teller. Dieser Künstler malte auch mythologischeDarstellun- 
gen, und gerne Nalstheiten. Er starb zu Delft 1750. 
Sein Sohn Willem stach nach Zeichnungen des Vaters für 
Buchhändler. Ph. Bouttats stach nach ihm das Bildniss des Chirur- 
gen Heinrich a Dcwenter, J. Huubracken jenes des H. C. Pott 
u. s. w. 
, Blätterin schwarzer Manier. 
VVir haben von diesem Meister einige Blätter in Schahhnnst, 
welche zu den älteren Erzeugnissen dieser Manier gehören. Es 
scheint aber der Antheil des F. van der Wilt noch nicht genau 
ausgeschieden zu seyn. Graf Leo de Laborde (Bist. de la Gravurß 
en maniere nuire p. 184) nennt nur einen F. van der Wilh'WF' 
wechselt ihn aber mit unserm Thomas. Vgl. auch F- der VWIF- D"
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.