Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vouillemont - Witsen [vielm. Witig]
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829259
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1829787
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YVncl , 
Anton 
KVacl , 
Curnclis 
Maria mit dem Iiinde in einer Gloi-ie, gestochen von C. van 
Sichem, Z1. 
St. Michael, wie er die Eitelkeit der Welt mit dem Seelen, 
heil des Menschen nbwiegt, gest. von C, cle Passe, iol. 
VVangmunn wurde 157gll1ilglied der Hiinstlerbrumlerschaft in 
Zürich, liess sich aber nach seiner Rückkehr zum Calhulicis, 
mus in Luzern nieder. Ausser seinem Bildnisse bei Sandrart iin, 
det man auch ein solche; in Fiisslfs Leben der liiinstler in der 
Schweiz I. 145- S. auch H. Wagmann, 
W391: AntQn de; lUaler, arbeitete nach Bnldinnßßi um _lÖ75 in 
Rnm, und stafTirte die Landschaften des B. 'l'orreggiani nfnt Ifigu; 
ren. Er wurde in seinem Bette von einem Blitzetrahl gewütet. 
Wael, COPIIBIIS des" Zeichner und Maler, geboren zu Antwerpen. 
1594, war der Sohn des älteren Jan de VVael, und wurde vgn 
diesem in den Antangsgriinden der liunst unterrichtet. Wie lüIlgß 
er später nach in den Niederlanden gearbeitet habe, ist unbekannt, 
man weiss aber, dass Cornelis mit seinem BruderLuess nach Italien 
gegangen sei, und in Genua mehrere Jahre gearbeitet habe. Fio- 
rillo behauptet auch, dass Curnelis zu wiederholten bNlalen in Rom 
gewesen sei. aber ohne das China ertragen zu kennen. Diese; 
lassen wir dahin gestellt, und hallen uns an, Soprani, welcher von 
dem Aufenthalte des Iiiinstlers in Genua Iiunde hatte. Descamps 
lässt ihn daselbst 1002 sterben, allein dieser Schriftsteller hat viel- 
leicht nicht gviissere Beglaubi ung als tlpilbfaßkßll, fßßlßbet be- 
hauptet, C. de VVael sei nuti um 1662 in Iltoin tliätig gewesen, 
Sopranilieiint das Todesjahr des Künstlers nicht, 
C. de Wael iiialte Genrebilder und militärische Darstellun ein, 
besonders Schlachten und Angriffe, in welchen es sehr heftig her. 
geht. Der Herzog von Aarschut und König Philipp .III._ von Spa- 
nien erwarben mehrere Gemälde von ihm, die Galleria Spinol; 
zu Genua bewäirt Landschaften, In der k, k. Gallerie zu Wien 
ist ein liebliches Bild von ihm, der Durchgang "der Israeliten durch 
das rpthe Meer, kleine Figuren. In der Gallerie zu Cassel sah 
man einen Marlitschreier von vielen Menschen umgeben, und ein 
zweites Bild, welches zwei raufende Kinder vorstellt, ebenfalls in 
Umgebung von Menschen. Ein drittes Gemälde dieser Sammlung 
enthält die Bildnisse des Curiielis und Lucas de Wael, von A. van 
Dyek gemalt. In der VViiiklerkicl-ien Sammlung zu Leipzig war 
ein 1654 in Rom gemaltes Bild, welches Reisende vor einer Her- 
berge zeigt. Die beiden oben erwähnten" Bildnisse hat W. llollar 
1040 radirt. Gaywood copirte dieses schone Blatt, 
 Iladirteßlätter- 
Man schreibt diesem Meister auch Blätter zu, welche sicher 
und geistreich radirt sind. Es ist indessen nicht nachvewiesen, 9b 
die folgenden alle von ihui herriihren-_ J. B. de Waef hat einige 
Blätter nach seinen Zeichnungen Tßdlft: Am Schlusse des Ver- 
zeichnisses sind Hadiruiigen anderer Meister nach seinen Bildern 
beigefügt.  
t) Eine Folge von 8 Blättern mit (ler Dcdication; Illri. D, D, 
Guilelinu van der Straten Veniistas hasce iinagines C. de Wael 
 amoris ergu dicat, Das Titelblatt mit dieser Schritt stellt 
einen Brunnen dar, vor welchem sich eine Gruppe von Fi u- 
ren vpr dem Nasswerden schützt. H, ÄZ.  Br.  
1. Maskerade, drei Tanzende neben einer Dame. 
2. Die Zigeunergruppeain Feuer. '
        

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